Israel will Gaza wirtschaftlich entwickeln

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Eine verrückte Idee? Die israelische Regierung bemüht sich um eine Besserung der humanitären Lage in Gaza: Bis zu 150 arabische Unternehmer aus Israel sollen dort aktiv werden.

Ohne Genaueres zu wissen, wünschte ich, dass daraus etwas Positives entstehen könnte. An einer Verbesserung der Lage der Menschen in Gaza hat die regierende Hamas kein Interesse. Ihre Funktionäre sind allein daran interessiert, Israel zu bekämpfen und zu vernichten. Die Region wirtschaftlich voranzubringen, wollen sie nicht, könnten sie wahrscheinlich auch nicht. Dass es ihnen selbst in Gaza gut geht, genügt ihnen. Als sich Israel aus Gaza zurückzog, wusste die Hamas nichts Besseres, als alsbald mit dem Beschuss von Israel anzufangen und in Gaza gebliebene Israelis zu vertreiben.

Die Funktionäre von der Palästinensischen Autonomiebehörde versuchen, der Hamas zu schaden, in dem sie z. B. Israel dazu drängen, keinen Strom mehr nach Gaza zu liefern. Auch sie verstehen nichts von Wirtschaftspolitik und Infrastrukturmaßnahmen und überlassen die Wasser- und Benzinversorgung auf der Westbank den Israelis. Einen erheblichen Teil der ausländischen Milliarden geben sie für die Versorgung von Märtyrerfamilien aus. Die Sorge um das Wohlergehen der Menschen treibt sie so wenig um wie die Hamas. Solange die „Hilfsgelder“ aus dem Ausland fließen, mit dem sie ihr eigenes Wohlergehen und die Kampagnen gegen Israel finanzieren können, erkennen sie keinen Änderungsbedarf.

Für die Kirchen und linke Organisationen in Europa, für linke europäische Journalist/-innen sowie auch einige Regierungen ist der Status Quo in den arabischen Gebieten Palästinas ebenfalls willkommen. Man kann sich als Gutmensch fühlen, als Antirasst/-in, Antikolonialist/-in und Antifaschist/-in, wenn man Israel als faschistischen Staat denunziert.

In Deutschland werde ich das Gefühl nicht los, dass die Enkel näher bei den Großvätern sind, als ihnen bewusst ist.

COGAT1     COGAT2    COGAT3

Siehe auch hier!

Die besten Jahre der palästinensischen Geschichte waren wirtschaftlich die unter der „Besatzung“. UNCTAD-Statistiken beweisen das ungewollt.

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