Die Universität: Alma Mater oder Tollhaus?

Gepostet am Aktualisiert am

 

 

Quelle: focus.de

Noch mehr Alma Mater:

Aus dem Vokabular des akademischen Mobs:

Trigger Warning: Vor beängstigenden Texten und Wörtern in der klassischen Literatur muss gewarnt werden (Huckleberry Finn: Rassismus, Ovids Gedichte) oder im Strafrecht die Thematisierung von Verwaltigung vermeiden, weil dadurch Traumata ausgelöst werden könnten.

Mikroaggression: kleine, meist unbeabsichtigte Diskriminierungen, z. B. einen Asiaten fragen, wo er geboren sei oder von Gleichberechtigung zwischen Männern udn FRauen zu reden, weil man alle anderen Geschlechter dadurch diskriminiere.

Cultural Approbiation, kulturelle Aneignung: Wer auf einem Kostümfest einen Sombrero trage oder ein Indianerkostüm anziehe, versündige sich gegenüber kulturellen oder ethnischen Minderheiten.

Safe Space: Rückzugsraum, in dem man nicht belästigt werden darf. In Deutschland gibt es zunehmend Gebetsräume in Unis. Sie werden gerne von von männlichen Muslimen okkupiert. Manche Universitätsleitung verbietet Vorträge von Konservativen, weil linke Student/-innen dadurch verstört werden könnten.

(u. a. nach Zeit-Online)

Genderista gegen Gomringer-Poesie

Eine Außenwand der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin ist mit dem Gedicht „avenidas“ des Alice-Salomon-Poetik-Preisträgers von 2011, Eugen Gomringer, geschmückt.:

avenidas / avenidas y flores / flores / flores y mujeres / avenidas / avenidas y flores y mujeres y / un admirador  (1953 geschrieben)

Jetzt hat der AstA der FH gefordert, das Gedicht müsse weg. Es wäre frauenverachtend, bewunderungswürdiges Objekt im öffentlichen Raum zu sein. Die Hochschulleitung stimmte sofort zu.

Als es 2011 aufgemalt wurde, war eine Frau Rektorin. Der jetzige Rektor ist der Ansicht, wenn sich jemand von dem Gedicht diskriminiert fühlt, müsse man das respektieren.

Nach faz.net

Ich wünsche den Absolvent* (diese Form diskriminierungsfreier Sprachverwendung scheint es jatzt auch zu geben) der FH, die dermaleinst in Brennpunktschulen und Stadtteilbegegnungszentren frauenverachtenden, antisemitischen, sexistischen und rassistischen Schülern und Jugendlichen begegnen, an ihrem Arbeitsplatz Safe Spaces.

Und eine Schulleitung, die nicht bei jeder gedanklichen Ausscheidung von Student Studierenden „Jawoll“ rufen.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s