Was treibt Wolfgang Benz um?

Gepostet am Aktualisiert am

Der ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung war er fast bis zum Schluss ein respektierter Zeithistoriker. Erste Zweifel kamen mir, als ich las, wie er sich über die DDR äußerte. Dann erlebte ich ihn auf einer Veranstaltung zur Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam. Er hatte ein Buch zum Streit über das Gedenkstättenkonzept herausgegeben, aber hat es selbst wohl nicht gelesen und war beleidigt, als es jetzt wegen seiner Einseitigkeit kritisiert wurde.

Dann muss er sich zu Jörg Barberowski äußern, dem Geschichtsprofessort, der die Einwanderungspolitk der Regierung attackierte und der gemäß eines Gerichtsurteils von Linksextremisten rechtsradikal genannt werden darf. Benz vergleicht ihn mit dem Antisemiten Heinrich von Treitscheke („Die Juden sind unser Unglück.“)

Jetzt erklärt er uns, – natürlich in der Süddeutschen Zeitung – dass der arabische Antisemitismus vor 150 Jahren aus Europa importiert worden war. Professor Dr. Wolfgang Benz hat wohl wieder einmal ein Buch nicht gelesen: den Koran. (via AchGut)

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