Brandenburger verdienen mehr Geld

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Journalisten leben vom Zuspitzen, Alarmieren und Übertreiben. So habe ich mich daran gewöhnt, dass es selten positive Nachrichten gibt. Und wenn, wird im selben Beitrag gleich eine Kritik an der guten Nachricht eingeschoben. Auch wenn die oft nur sagt: noch mehr davon, das ist zu wenig.

So geht das etwa, wenn sich nicht vermeiden lässt, dass eine niedrigere Arbeitslosenquote zu vermelden ist. Irgendein Landkreis hat immer gegenläufige Zahlen. Dass Brandenburger wegen des Berufsstresses schlechter schlafen und länger krank sind als andere Bundesbürger, hat es auch schon in die Schlagzeilen geschafft.

Heute hätte ich fast überlesen: „Durchschnittsverdienste in Brandenburg steigen.“

Es stand links unten auf der S. 12, der letzten Seite des Potsdam/Brandenburg-Teils der PNN, auch noch leseunfreundlich durch eine fast genauso lange Werbung geteilt.

Wenn es dpa nicht gemeldet hätte, hätte ich davon gar nichts erfahren.

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