Potsdamer „Linksalternative“ trainieren Jugendliche für Anti-G20-Demo

Gepostet am Aktualisiert am

Von der Stadtverwaltung Potsdam und den städtischen Firmen wird das „linksalternative Kulturzentrum Freiland“ alimentiert. Das Grundstück gehört einer städtischen Firma.

Für die linksextreme Potsdamer Szene ist die Einrichtung von unschätzbarem Wert. Dort kann man ungestört in Marxismus schulen, Anti-Bullen-Training durchführen und auf dem Kinderfest aufblasbare Baseballschläger als Spielzeug verteilen.

Wenn die Stadtverwaltung Platz für Geflüchtete sucht, wehren sich die Freiland-Genossen erfolgreich. Eine Nachbarschaft zu Freiland, wo oft laut gefeiert würde, wäre für die traumatisierten Geflüchteten eine Belastung.

Zur Zeit läuft die Ausbildung für Demonstranten gegen den Hamburger G20-Gipfel. Freiland sieht die Lehrgänge naturgemäß anders: Es gehe einzig darum, Jugendlichen Demonstranten ihre Ängste vor großen Menschenmassen zu nehmen und über ihre Rechte als Demonstranten aufzuklären. Die Zielgruppe sind 13- und 14jährige.

Man stelle sich, vor NPD, Pegida oder AfD würden so handeln.

Ob der heutige Anschlag auf die Berliner S-Bahn eine praktische Übung war, ist bisher ungeklärt. Klar ist, dass die Tat als Protest gegen den Kapitalismus der G20 verübt wurde.

Update 10.7.: Die Linksautonomen ließen ihre jugendlichen Demonstranten am Wochenende auch noch einmal in Potsdam demonstrieren. Per Eilantrag war die Demonstration angemeldet worden. Sie wollten „Angriffe auf uns nicht unkommentiert lassen“. zitiert PNN/Tagesspiegel einen Wortführer. Die Zeitung spricht von einem „umstrittenen Polizeieinsatz“.

Update 22.7.: Das übliche Ritual findet wieder statt: Die CDU kritisiert die städtische Alimentierung der Linksextremisten. Sprecher/-innen der „Alternativen“ wiegeln ab. Linke, Grüne und SPD begleiten die Aktivist/-innen mit Wohlwollen. Der stellvertretende Linken-Landesvorsitzende, MdB Norbert Müller, ist Mitglied der linksextremistischen Roten Hilfe, die Aktivist/-innen juristisch berät.

Neu ist diesmal, dass der Innenminister Schröter bei der Vorlage des Brandenburger Verfassungsschutzberichts 2016 den Verfassungsschutzpräsidenten auf die Potsdamer Zustände hinweisen lässt. Der Oberbürgermeister hatte früher die städtische Förderung der „alternativen“ Szene verteidigt. Der Stadtwerkechef hatte die Überlassung eines Grundstücks als Sponsoring bezeichnet. Die Stadt zahlt den Linksextremisten jährlich einen Zuschuss von 125.000 €. Im Jugendhilfeausschuss hatte auch der Leiter des linksalternativen Zentrums, der das Konzept geschrieben hat, mitgestimmt.

Jetzt ist der OB bereit, die Förderung zu überprüfen. Aber Hinweise auf Straftaten lägen bisher nicht vor.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke, Porschefahrer und fürstlich entlohnt, hatte nach mehreren Unregelmäßigkeiten bei seiner Geschäftsführung zuguterletzt auch die Unterstützung des OB verloren und musste . Er kandidierte 2014 für die Sozialisten zum Stadtparlament, war aber mit dem Listenplatz 8 nicht zufrieden..

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s