Die Magd Wissenschaft

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Wer sich wundert, warum Wissenschaftler immer öfter Studien durchführen, die das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis zeigen, erhält hier eine plausible Erklärung.

Die Universitäten müssen sich für ihren Betrieb „Drittmittel“ beschaffen. Diese kommen von Firmen, Stiftung und in wachsendem Umfang von Ministerien und der EU. Die Geldgeber sind nicht immer selbstlos und lassen die Hochschulen einfach loslegen. Sie reden ein Wörtchen mit, bei der Frage, worum es geht. Da muss das gewünschte Ergebnis gar nicht vorgegeben werden. Drittmittelvergabe hat sich in den vergangenen ca. 10 Jahren mehr als verdoppelt.

Wer Geld vom Bundesumweltministerium haben möchte, weiß, dass der Nachweis geführt werden muss, dass  Klimawandel von Menschen verursacht wird oder Dieselfahrzeuge aus der Stadt verbannt werden müssen. Wenn die Studie das nicht leistet, geht die Forschungseinrichtung das nächste Mal leer aus.

Forscher, die z. B. Gelder, die die Bundesregierung im Rahmen von Gender Mainstreaming- und Antirechts-Programmen ausgibt, bekommen wollen (und müssen, damit ihr Institut weiter finanziert werden kann), werden sich hüten zu untersuchen, ob das Geschlecht vielleicht doch nicht sozial vermittelt ist oder der Rechtsextremismus vielleicht doch nicht mit der Befürwortung einer Obergrenze für Flüchtende und Geflüchtete beginnt.

Der niederländische Migrationsforscher Ruud Koopmans hat sich mit Vergleichsstudien zur Integration von Migranten unbeliebt gemacht. Er kam darin zu dem Ergebnis, dass Länder mit großem Entgegenkommen gegenüber Flüchtlingen schlechtere Integrationsergebnisse haben, als Länder, die weniger großzügig sind.

Er weist in einem Interview mit FAZ darauf hin, dass das Bundesbildungsministerium gerade Projekte zur Flüchtlinsintegration ausgeschrieben habe. Darin sei ausdrücklich darauf verwiesen worden, dass Länder vergleichende Studien nicht gefördert würden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Damit einhergehend, so konstatiert Michael Klein von Science Files (Link wie oben) ein Verfall des wissenschaftlichen Ethos. Kritik und Widerspruch, die Falsifizierung von Hypothesen, seien weniger erwünscht. Widerspruch oder konträre Ergebnisse werden diffamiert und bekämpft. Das lässt sich wiederum am besten in der Klimaforschung (und im Genderismus) nachweisen. Als Wissenschaft gelte nur, was nachwiese, dass der Meeresspiegel steige, die Eiskappen schmölzen und das menschengemachte CO2 an der Erderwärmung schuld wäre. Naturwissenschaftliche Studien, die zu einem anderen Ergebnis kommen, werden als rechts diffamiert.

 

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Ein Kommentar zu „Die Magd Wissenschaft

    […] wird wieder einmal zur Magd politischer Interessen und verzichtet auf Eigenständigkeit und Distanz zum […]

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