Terror und Textbausteine

Gepostet am Aktualisiert am

Da war er wieder, der typisch deutsche Reflex auf die islamistischen Morde: betroffen, mitfühlend, in Gedanken bei…, feiger Mord. Ein nichtssagender TV-Brennpunkt jagt den anderen. Die Hintergründe wären noch ungeklärt.

Dann sagt Theresa May nach dem dritten Mordanschlag in Folge, dass man noch zu tolerant gegenüber dem Islamismus sei. Sie nennt Punkte, die sie ändern will. Prompt lässt die Tagesschau eine grüne Spitzenpolitikerin Kritik daran üben.

In diesen Tagen wird in Deutschland ein Gesetz gegen rechtspopulistische Hetze im Internet verabschiedet, nicht auch gegen islamistische Hetze. Der Außenminister erklärt uns den Islam: Man könne von ihm Toleranz und Friedfertigkeit lernen. Frau Bischöfin Käßmann betet sicher wieder für Selbstmordattentäter und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin fordert eine härtere Verfolgung von Islamophobie. Unser Bundespräsident legt einen Kranz am Grab des arabischen Politikers nieder, der vor 50 Jahren den Terror nach Deutschland brachte. Fehlt nur noch der Tweet, in dem Frau Künast kritisiert, dass die britische Polizei die Mörder erschossen hat. (In Amschwang in Bayern hat am 3.6. ein afghanischer Geflüchteter eine russisch sprechende Geflüchtete schwerverletzt und ihren fünfjährigen Sohn erstochen. Auch hier wurde der Mörder von der Polizei getötet.)

Peter Grimm hat die deutschen Zeitungen zum „Fall“ Theresa May gelesen.

 

 

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