Fürst-Pückler-Ausstellung im Schloss Babelsberg

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Park Babelsberg
Park Babelsberg: Lafette, mit der Gartenarchitekt Pückler große Bäume verpflanzte.

Noch bis 15. Oktober 2017 bleibt die Ausstellung „Der grüne Fürst und die Kaiserin“ im Schloss Babelsberg geöffnet. Hermann von Pückler-Muskau, der geniale Gartenarchitekt (Branitz, Muskau) und exzentrische Lebenskünstler, hat ab 1833 den Park um das Babelsberger Schloss, der von Josef Peter Lenné angelegt worden war, weiter entwickelt und vor allem durch ein raffiniertes Bewässerungssystem den trockenen Hügel zu dem prächtigen Park gemacht, der er heute ist. Die Wasserleitungen werden heute wieder benutzt!

Der blühende Pleasure Ground, das Schwarze Meer, der Wasserfall, die Fontänen, die Terrassen rund um das Schloss sind ihm zu verdanken. In der englischen Prinzessin Augusta, der Frau des Prinzen und späteren Kaisers Wilhelm I., fand er eine kongeniale Förderin.

Wer den Park beim Ende der DDR gesehen hat, hätte sich nicht vorstellen können, dass die Gärtner das am Havelufer zur „modernen“ Grenze umgepflügte Gelände mit Betonwegen, Stacheldrahtzäunen, Scheinwerfern, freiem Schussfeld und den Kasernenbauten je wieder herstellen könnten. (Siehe „Gärtner führen keine Kriege“!)

Das Schloss ist von außen prächtig restauriert. Die nicht weniger prächtigen Innenräume mit grandiosen Ausblicken auf den Park und die Havel – alle sorgfältig geplant und keineswegs Zufall – werden in den nächsten Jahren restauriert.

 

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