Die DDR-Modezeitschrift Sibylle

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„Mit den Laienmodellen – häufig Modestudentinnen – zog man hinaus in den realsozialistischen Alltag, vor bröckelnde Mauern, zu Industrieanlagen, in verfallende Strassenschluchten oder Hinterhöfe. Ihre Auftritte waren ebenso nonchalant wie die Kulissen ungeschönt. Das missfiel der staatlichen Zensur…“

Bettina Maria Brosowsky sieht in der Neuen Zürcher Zeitung in Anlehnung an Walter Benjamin in der Modezeitschrift Sibylle „geheime Flaggensignale der kommenden Dinge“.

Benjamin meinte die marxistische Revolution. Es kam aber die Friedliche Revolution und das Ende der „Sibylle“.

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