Grüne wollen noch mehr Genderprofessorinnen

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Die Grünen Salzgitter

Gender Studies sind als Wissenschaft umstritten. Darin geht es vor allem um die Reinigung der Sprache von der Dominanz des Männlichen, von kolonialistischen, sexistischen und rassistischen Ausdrücken, um Geschlecht und Wald (als Beispiel für eine Forschungsarbeit), um die Suche nach weiteren Geschlechtern (zwischen 16 und 60 sollen es inzwischen sein), um die soziale Konstruktion von Geschlecht, gegen die Dominanz naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Gegen den Irrglauben, die heterosexuelle Fortpflanzung sei die einzig mögliche: „Gegen dieses beliebte Argument der Gebärfähigkeit von Frauen sprechen mehrere Punkte. Fortpflanzung ist zwar zur Arterhaltung des Menschen nötig, aber deshalb muss nicht jeder Einzelne auf klassischem Weg Kinder bekommen können. Es hat sich gezeigt, dass Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht so verbreitet ist, wie oft angenommen.“ (Professorin Doktorin Heinz-Jürgen Voß in: Fluter – Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung am 17. September 2012).

Publikationen von Genderwissenschaftlerinnen sind Pamphlete, Leitartikel oder Forderungen und halten wissenschaftlichen Ansprüchen nicht stand. Was an gesichertem Wissen von GenderprofessorInnen vermittelt wird, ist schwer zu finden. „Es besteht … keine Trennung zwischen Beschreibungen, Werturteilen, Erklärungen, Wünschen, Hoffnungen, politischen Zielsetzungen usw. Daher entziehen sich solche Ansätze einer systematischen theoretischen und letztlich auch einer systematischen empirischen Analyse…“ (in: Alexander Ulfig, „Der Mythos von der sozialen Konstruktion“)

Allerdings ist das Studium der Gender Studies Ausgangsbasis für eine Vielzahl von Stellen, vor allem in Behörden, Ministerien, Instituten, Universitäten und in den Medien.Manches, was die Genderist*innen für sich reklamieren, etwa geschlechtsspezifische Auswirkungen von Medikamenten oder Gender Pay Gaps, Wechselwirkungen zwischen (genetischer) Anlage und (sozialer) Umwelt war schon vor der Kreation der Gender-Ideologie bekannt.

Wer den Genderismus kritisiert, gilt als rechtspopulistisch.

Mit diesem Totschlagargument erspart man sich eine Auseinandersetzung über Sinn und Unsinn der Genderforschung. Diese Strategie hat sich erfolgreich ausgebreitet. Sie wird von den Medien, z. B. der Zeit, der SZ und dem Berliner Tagesspiegel übernommen, neuerdings ist das auch in der FAZ zu lesen. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung, eine Bundesbehörde, übernimmt dieses Narrativ. Die vom Bund und dem Land Thüringen finanzierten Jäger*innen gegen alles, was rechts ist, die Amadeu-Antonio-Stiftung, selbstredend auch.

Genderkritische Aufsätze werden nicht gedruckt, genderkritische Vorträge dürfen nicht stattfinden oder werden lautstark gestört. Genderkritische Bücher werden, inzwischen auch in der FAZ, schlecht besprochen.

Die Bundestagsgrünen wissen es ganz genau: Die „Neue Rechte“ sei genderismusfeindlich.

Kai Gehring, der Hochschulexperte der Fraktion, fordert eine stärkere Förderung des Genderismus: ein Forschungsprogramm, Nachwuchsförderung, generell eine höhere Frauenquote an Universitäten, ein Gutachten zur Situation der Geschlechterforschung, einen Fortschrittsbericht zur Geschlechterforschung, alles in allem: Endlich eine angemessene Stärkung der Genderwissenschaft. (nach PNN/Tagesspiegel v. 9.3.17, p 25)

Von den  223 Geschlechterforscherinnen an Hochschulen im deutschsprachigen Europa waren 2013 10 Männer. Muss der Überhang im Sinne von Gender Mainstreaming abgeschmolzen werden?

In Norwegen ist die mit fast 60 Millionen Euro jährlich subventionierte Gender-Forschung wegen erwiesener Scharlatanerie gestrichen worden.

Zum Genderismus siehe die Liste aller Beiträge im Blog!

Auf Science Files wird gefragt: „Brauchen wir Professuren für Genderforschung an den Universitäten und Hochschulen?“ und eine eindeutige Antwort gegeben.

Meinungsumfragen zufolge befinden sich Die Grünen im freien Fall. Gewählt würden sie schon lange nicht mehr zweistellig, momentan sind es noch 7 %…

Nachtrag: Empirische Sozialforschung bei den Grünen

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2 Kommentare zu „Grüne wollen noch mehr Genderprofessorinnen

    […] Link: Grüne wollen noch mehr Gender-Wissenschaft […]

      Basedow1764 sagte:
      13/03/2017 um 8:07 am

      So stimmt das nicht!
      Von den ca. 14 Millionen Geflüchteteten und Vertriebenen aus den Ostgebieten sind ungefähr 6-7 Millionen in Westdeutschland angekommen, die anderen in der SBZ und Österrreich.
      Es gab in der Bundesregierung eine eigenes Ministerium für die Vertriebenen. Es gab ein Lastenausgleichsgesetz, mit dem die materiellen Verluste (Haus, Hof, Betrieb, Vermögen) entschädigt wurden.

      Was es nicht gab, war in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen eine Willkommenskultur gegenüber Geflüchteten. In der DDR durften sie noch nicht einmal erzählen, dass sie von neuen Freunden der SED vertrieben worden waren.

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