Die grünen Schilderstürmer

Gepostet am Aktualisiert am

Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin betrete ich, wenn ich auf eine Toilette muss oder in der Caféteria etwas trinken möchte. Von den Ausstellungen war ich so enttäuscht, dass ich sie seit Jahren nicht mehr beachte. Zeitungskritiken bestätigen mich in meiner Meinung. So war das auch mit der Ausstellung über den deutschen Kolonialismus. Man kennt die Tendenz von DDR-Schulbüchern.

In Afrika ist der Forscher Gustav Nachtigal hoch angesehen. Orte, Straßen und Plätze sind nach ihm benannt und Denkmäler gibt es. Niemand macht Anstalten im postkolonialistischen Afrika, dies zu ändern. Nachtigal war ein Kritiker des muslimischen Menschenhandels mit Schwarzen. Er hinterließ ein umfangreiches ethnographisches und geographisches Werk.

Das DHM nennt ihn einen „Verbrecher“, die Journalistin der taz sekundiert: ein „Unterdrücker“ und „Kolonialherr der übleren Sorte“.

Das ist also die Allianz der Gutmenschen, die Fake-News produzieren: ein provinzielles Museum, dem keine Ausstellung gelingt, Schweinejournalisten und infantile Bezirkpolitiker*innen, die 1984 spielen.

Der unbedingt lesenswerte Text von Ulli Kulke, auf den ich mich beziehe, nennt sehenswerte Videoclips, die – man staune – im Museum gezeigt werden. Die Gutmenschen sollten sie auf jeden Fall anschauen.

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