Wer Schwule akzeptiert, ist islamophob

Gepostet am Aktualisiert am

In USA sind die Aktivist*innen der Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen-, Transgender- und Queer-Szene israelfeindlich. Bei der Wortführerin, der jüdischen Profx Judith Butler, sprechen manche auch von Antisemitismus (Bettina Röhl über Butler). Zusammen mit schwulenfeindlichen Araber*innen kämpfen sie gegen die Juden.

Auch bisher schon sind der Kampf der Aktivist*innen für korrekte Sprache, gegen Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, ihr Einsatz für diskriminierte Minderheiten und gegen heterosexuelle Dominanz beängstigend protofaschistisch. Wer sich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Genderisten nicht überzeugen lässt (Das Geschlecht wäre nicht biologisch, sondern sozial determiniert; es gäbe unzählige Geschlechter, nicht nur zwei) ist rechts. Man kann den immer neu entdeckten unterdrückten Minderheiten, Geschlechtern und Diskriminierungen kaum noch folgen.

Jetzt hat die amerikanische LSGBTQ-Gemeinde einen neuen Feind entdeckt: Israel.

Achtung, das wird eine intellektuelle Geisterbahnfahrt!. Mit einem Wort: queer – eigenartig.

Israel gewähre seinen Schwulen nur eine scheinbare Gleichberechtigung. Das tue es nur, um von seiner Unterdrückung der Araber in den besetzten Gebieten abzulenken. Der Verweis der gesamten westlichen Welt auf die Schwulenfeindlichkeit des Islam diene nur der Verschärfung von islamophoben Sicherheitsmaßnahmen. Man rechtfertige die damit, die liberale Haltung gegenüber Schwulen usw. zu verteidigen. Alles klar? Dann weiter!

Eine palästinensische LSGBTQ-Gruppe verkündet in der US-amerikanischen LSGBTQ-Gemeinde die Auffassung, dass die israelische Besatzung den Kampf gegen die Homophobie im arabischen Palästina behindere. Die Gruppe hat ihr Hauptquartier nicht etwa im Herrschaftsgebiet von PLO und Hamas, sondern in Jerusalem!

Profx Butler sympathisiert mit der Hamas aus einem einleuchtenden Grund: Sie wären antiimperialistisch und gehörten somit zur Linken. Natürlich fühlt sich die jüdische Israelhasserin missverstanden und hat das nur „deskriptiv“ gemeint.

All das rechtfertigt, dass der schwule Mob in USA Israelis am Reden hindert, dass die Genderaktivist*innen dem jüdischen Staat die Auslöschung wünschen.

Ausführlich dazu: Lizas Welt und Jungle World

Manchmal frage ich mich, warum ich dazu schreibe. In meiner Umgebung stoße ich auf Unverständnis, wenn ich auf die Intoleranz und den Fanatismus linker Aktivist*innen hinweise. Das würde man doch im normalen Alltag gar nicht mitkriegen, was sich da in linken Kreisen abspiele. Gegen rechts heißt es aber sensibel: „Wehret den Anfängen!“

 

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