Was in Schweden passiert

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Vor 50 Jahren blickte Europa voller Bewunderung auf das schwedische Modell eines sozialistischen Wohlfahrtsstaates: hohe Steuerquote, dennoch florierende Wirtschaft, gute Gesamtschulen, politisch neutral, ein Herz für die Dritte Welt und alle duzen sich.

Heute ist Schweden das antisemitischste Land Europas, das Juden schon seit Jahren verlassen. Die gestiegene Zahl der Vergewaltigungen hat Schweden auf einen der obersten Plätze der Weltrangliste katapultiert.

Die schwedische Journalistin Ingrid Carlqvist spricht von einem multikulturellen Albtraum. Sie hat im November 2015 einmal Buch geführt über einschlägige Vorfälle.

US-Präsident Trump wollte auf diese Zustände verweisen: „Sie haben gestern Abend gesehen, was in Schweden los ist.“

Jetzt diskutiert man bei uns über die x-te angebliche Fake-News Trumps. Er hat in seiner verschwurbelten Rhetorik eine TV-Sendung über schwedische Zustände gemeint, nicht einen terroristischen Anschlag oder ähnliches. Ein wenig Ungenauigkeit beim Übersetzen tat das ihre. In den sog. sozialen Medien konnte man wieder herzlich über den US-Präsidenten lachen.

Zwei Tage später kam es in einem Stockholmer Problemviertel zu Krawallen, Autos brannten, Polizisten wurden verletzt. Das ist dort seit Jahren üblich. Manche Ausschreitungen dauern mehrere Tage.

Auch unsere Mainstreammedien arbeiten sich an Trump ab und spielen die schwedischen Probleme herunter. Im Tagesspiegel etwa wurde ich informiert, dass man in Schweden die Zahl der Vergewaltigungen anders zähle als bei uns, nämlich nicht nach Täter, sondern jede einzelne Vergewaltigung werde gezählt. Da käme natürlich eine höhere Zahl heraus. Auch sei nicht abschließend geklärt, ob die exponentiell gestiegene Rate etwas mit den unbegleiteten Migranten zu tun hätte oder nicht vielleicht doch weiße, rassistische und islamophobe Männer mitgewirkt hätten.

Dass es an Silvester in Malmö wie auch schon im Vorjahr wieder zu Kölner „Ereignissen“ gekommen war, ist in der deutschen Berichterstattung auch untergegangen.

Für den Tagesspiegel-Mitarbeiter Malte Lehming sind Berichte über schwedische Zustände rechtspopulistische Propaganda.

Aktuelle Hinweise des Auswärtigen Amtes:

Seit Anfang März 2016 gilt für Schweden eine erhöhte Terrorwarnstufe.

Reisende in Stockholm werden gebeten, sich in der Stadt sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln umsichtig zu bewegen, größere Menschenansammlungen zu meiden und in jedem Fall Weisungen der schwedischen Sicherheitskräfte zu befolgen. Besonders während religiöser Feiertage und auf Großveranstaltungen wie Konzerten oder Festivals sind besondere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit geboten.

Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation hat Schweden vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt. Vor Betreten von Fähren nach Schweden sowie Bussen, Zügen und Fähren von Dänemark nach Schweden ist ein gültiges Reisedokument vorzuweisen (siehe auch Abschnitt „Einreisebestimmungen“). Reisende sollten mit kurzfristig auftretenden Behinderungen im Reiseverkehr und damit verbundenen Wartezeiten rechnen.

Das Auswärtige Amt rät dringend von der Mitnahme unbekannter Personen, die möglicherweise nicht über einen gültigen Ausweis oder Einreisevisum verfügen, ab. Dies könnte als Schleusung strafrechtlich verfolgt werden. Näheres siehe unter Allgemeine Reiseinformationen.

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