Vorschlag zur Linderung der Berliner Wohnungsnot

Gepostet am Aktualisiert am

 

Berlin, Hinterhof, spielende Kinder Es ist schon länger bekannt, dass es in Berlin fast 900.000 Einpersonen-Haushalte gibt. Kann man davon ausgehen, dass davon die Hälfte über mehr als Zwei-Zimmer-Küche-Bad verfügt? Dann wären ca. 500.000 Wohnungen fehlbelegt. Das sind ca. 25% des Wohnungsbestandes.

Das wurde m. W. bisher nicht thematisiert. Wenn man „Instrumente“ – ein im Koalitionsvertrag der rotrotgrünen Landesregierung beliebtes Wort – ausdächte, um die Fehlbelegung abzubauen, bedürfte es gar keiner Hausbesetzungen, mit den der inzwischen abgelöste Wohnungsbaustaatssekretär Dr. Andrej Holm dem fehlenden Wohnraum zu Leibe rücken wollte.

FAZ-Blogger Don Alphonso hat sich jetzt des Themas angenommen und einen herrlichen Beitrag geschrieben: „Vergesst Andrej Holm! Hier kommt der Sexzwang.“.

Kongenial ist der Kommentar-Thread, der sich daraus entwickelt hat. Anders als sonst in den sog. sozialen Medien üblich, finden sich keine Sammlung links- und rechtsextremistischer postfaktischer Ergüsse, sondern köstliche Ergänzungen.

N.B.: Heute, 10.2.17,  lese ich in der Zeitung, dass Berlin die zweithöchsten Abgaben für Wasser, Abwasser, Grundsteuer usw. unter den deutschen Städten hat. Die Gebühren für Abwasser sind in Potsdam dreimal so hoch wie in Mainz.

 

Foto: CC BY-SA 3.0 de; File: Bundesarchiv Bild 183-15091-0008, Berlin, Hinterhof, spielende Kinder.jpg; erstellt: 13. Juni 1952

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s