Warum es gut ist, dass es neben der Presse unabhängige Blogs gibt

Gepostet am Aktualisiert am

Als ich neulich im Tagesspiegel vom „umstrittenen“ Dresdner Prof. Werner Patzelt las, der angeblich Pegida-Sympathisant wäre, hatte ich mich entschlossen, das nicht im Blog aufzugreifen. Derartiges passiert so oft, dass man kaum hinterher käme. Da wird eine Behauptung linksextremer Studenten unkritisch übernommen und bleibt als Etikett haften. Der unbedarfte Leser ist zunächst noch dankbar, suggeriert das Blatt doch, der Schreiber, die Schreiberin wisse umfassend Bescheid über den Betroffenen und überlasse den einfachen Leser nicht nur den Aussagen des Betroffenen. Dabei ist es nichts anderes als Recherchefaulheit und womöglich politische Sympathie für die Kampagnen linker Aktivist*innen.

Jetzt lese ich, dass Science Files am Beispiel des Schicksals des Prof. Patzelt die „Diffamierungsspirale“ beschreibt, die von linken Aktivisten begonnen und von den Medien weiter gesponnen wird. Da nicht von journalistischer Fake-News-Produktion zu sprechen, fällt schwer. Science Files verlinkt zum Blog Prof. Patzelts, der, ausgehend vom Attribut im Tagesspiegel, aufzeigt, was dem Leser vorenthalten wird.

Nachtrag: Zeitungsverleger wollen ein Gesetz gegen Adblock.

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