Wie erkennt man Lügenpresse?

Gepostet am Aktualisiert am

Die Hilfestellung eines Journalisten:

krautreporter

Zugegeben, meine Überschrift zu diesem Posting ist ein wenig reißerisch. Die zehn Punkte sind aber durchaus alltagstauglich.

Für die Beurteilung der Berichterstattung der linksliberalen Mainstreampresse und öff.-rechtl. Sender reicht das sicher nicht aus. Aber es gibt inzwischen seriöse Internetblogs, die ziemlich genau zitieren und belegen, dass es keineswegs nur Dunkeldeutsche, Pack, Nazis und Rechtspopulisten sind, die hetzen oder Nachrichten erfinden.

„Lügenpresse“ ist ein polemischer Begriff, mit dem die SED westliche Medien unglaubwürdig machen wollte und in diesen Zeiten wird den linksliberalen und linken Medien aus dem rechten politischen Spektrum der Vorwurf gemacht, sie würden Nachrichten verschweigen, zurückhalten oder verharmlosen, die eine kritische Sicht auf Muslime und Migranten hervorrufen könnten.

Die Bundeszentrale für politische Bildung lässt uns durch den Rechtspopulismusexperten, den Politologen Prof. Dr. Frank Decker, weismachen, dass „Lügenpresse“ ein Nazi-Kampfbegriff wäre, auch wenn das Wort schon im 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum nachweisbar sei (bpb-Magazin 09, p 25). Nun ist Decker Rechtspopulismusspezialist. Daher wird ihm entgangen sein, dass „Lügenpresse“ auch von den 68ern gegen bürgerliche Zeitungen benutzt wurde und 1989 von demonstrierenden DDR-Bewohnern gegen SED-Zeitungen.

(Der Beitrag erschien im Januar 2016 zuerst auf meinem früheren Blog Basedow1764)

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