Wie politisch ist die Gesellschaft für deutsche Sprache?

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Wenn man sich die Reihe der Wörter oder Unwörter des Jahres ansieht, die von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GdS) gekürt werden, drängt sich der Eindruck auf, auch bei ihr gehe es, sehr subtil, darum, alles was rechts ist, zu bekämpfen. Dei mitgelieferten Begründungen der jeweiligen Wahl unterstreichen das noch.

„Postfaktisch“ – Wort des Jahres – unterstellt den schlecht Informierten und Unaufgeklärten die Fakten nicht zu kennen. So, wie Frau Merkel das Wort gegen Kritiker ihrer Flüchtlingspolitik verwendet.

Unwort „Gutmensch“: Kritik an Menschen, die politisch korrekten Sprachgebrauch anmahnen, kultursensibel sind, in allen Geflüchteten liebenswerte, vorurteilslose, traumatisierte Opfer rassistischer, islamophober, alter weißer Männer sehen.

Unwort „Sozialtourismus“: Wer die sofortige volle Integration Geflüchteter in das sozialstaatliche Netz als Problem sieht und das Sozialtourismus nennt, gebraucht ein Unwort.

Rainer Zitelmann verfolgt im European die Politik der GdS, Wörter zu küren, die zum linken Weltbild passen, bis in die 80er Jahre zurück

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