Ein Mord von bloß regionaler Bedeutung

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Das anfängliche Schweigen der ARD-„Tagesschau“ zum Freiburger Sexualmord war kein Zufall, sondern Symptom für das volkspädagogische Selbstverständnis großer Teile der politisch-medialen Elite.

„Seit Wochen verkaufen die Waffengeschäfte der Stadt kistenweise Pfefferspray, Mädchen werden zur Schule gebracht, statt wie früher mit dem Bus zu fahren. Die Frauen, die überhaupt noch joggen gehen, tun das oft mit einer App, die einer Vertrauensperson in regelmäßigen Abständen signalisiert, dass alles in Ordnung ist… Tatsächlich gab es in Freiburg in den vergangenen Wochen und Monaten eine Häufung von Gewalttaten: Ende September wird ein 13-jähriges Mädchen von minderjährigen Jugendlichen missbraucht. Zwei der drei Verdächtigen haben einen Migrationshintergrund. Mitte Oktober wird ein Mann aus dem Obdachlosenmilieu von zwei Nichtdeutschen so schwer geschlagen, dass er kurz darauf seinen Verletzungen erliegt. Ende Oktober werden zwei Frauen unweit des Hauptbahnhofs sexuell belästigt und retten sich in eine Polizeiwache. Die Verdächtigen stammen aus Gambia. Anfang November verletzt ein Afghane einen anderen schwer mit Messerstichen. Mitte November tötet ein georgischer Mann seinen Neffen mit Messerstichen.“ (Der Spiegel)

Was der Spiegel nicht erwähnt: Sogar in „linksalternativen“ Diskos haben sich die Betreiber*innen schweren Herzens, nach langer Beratung und widerstrebend entschlossen, Hausverbote auszusprechen. Freiburg wird an den Wochenenden gerne von Jugendlichen mit nordafrikanischem Migrationshintergrund aus dem Elsass  besucht.

Schon seit Tagen wollte ich eigentlich nur dies im Zusammenhang mit diesem Mord schreiben: Wie müssen sich Eltern fühlen, wenn Politiker*innen und Journalist*innen ausschließlich darüber reden und schreiben,

  • dass jetzt kein Pauschalverdacht…
  • dass in Deutschland jährlich über 300 Morde passieren, über die man nicht immer auch berichten kann
  • dass auch deutsche Männer…
  • dass rein statistisch Ausländer nicht mehr morden als …
  • dass um Gottes Willen dem rechten Mob jetzt nicht das Feld überlassen werden dürfe

Aber – ich würde mich freuen, wenn ich mich irrte -, dass es niemandem unserer politisch-medialen Elite einfiel, den Eltern zu kondolieren.

Update: Wie jetzt bekannt wird, besteht der Verdacht, dass der mutmassliche Täter während seines Asyls in Griechenland schon einmal eine junge Frau ermordet hat und dafür zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, der er sich durch Einwanderung in Deutschland entzog.

Im Zuge einer Amnestie, die der griechische Ministerpräsident Tsipras verkündete, kamen 2.500 Kriminelle, darunter auch der Täter von Freiburg vorzeitig frei.

Ein Mord von bloss regionaler Bedeutung (2)

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Ein Kommentar zu „Ein Mord von bloß regionaler Bedeutung

    […] gab es immerhin einen Sturm im Wasserglas, weil die ARD-Tagesschau nicht darüber berichten wollte. Aus der Politik war beschwichtigend zu hören, dass Morde ja nun zu unserem Alltag gehörten und […]

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