Berliner Grenztote, bevor es die Mauer gab

Gepostet am Aktualisiert am

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Ab 1948 gab es Kontrollen an den Grenzen von Berlin (West) zum sowjetischen Sektor und zur Sowjetzone bzw. der DDR. Man konnte die Grenze passieren, wurde aber kontrolliert.

Im Lauf der 50er Jahre wurden zunehmend kleine Übergänge und Trampelpfade unpassierbar gemacht und vor allem in Berlin (West) arbeitende Ostdeutsche schikaniert.

Auch im Zeitraum von 1948 bis 1961 gab es Erschießungen an dieser Grenze. Opfer waren Flüchtlinge, desertierende russische Soldaten, aber auch Schmuggler, psychisch Kranke und Betrunkene, die den Grenzsoldaten verdächtig erschienen.

Dies wurde jetzt erstmals erforscht. 39 Tötungen konnten bestätigt werden, hundert Verdachtsfälle ließen sich nicht mehr aufklären:

Gerhard Sälter, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn, Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes von der Teilung bis zum Mauerbau

Bericht in Die Welt/N24

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