Der unerklärte Krieg der DDR gegen Israel

Es gibt im Kommmunismus schon immer ein antisemitisches „Grundrauschen“. Ab den 60er Jahren verschärfte die SED ihren Antizionismus, um internationale Anerkennung zu bekommen. Das war besonders in der arabischen Welt erfolgreich. Die DDR belieferte die schlimmsten Feinde Israels mit Waffen, die NVA trainierte und beriet ihre Armeen. Außerdem hatte die DDR Anteil an den Versuchen, Israel in der UNO als rassistischen Apartheid-Staat darzustellen.

Die westdeutschen Linksextremen kooperierten dabei mit der SED. Sie wurden wiederum von Arabern militärisch trainiert und legten auch selbst Hand an, wenn es gegen Juden ging.

Der US-Historiker Jeffrey Herf konnte Stasi-Dokumente sichten und beschreibt die bisher unerforschten „unerklärten Kriege“ gegen Israel, die von der DDR und großen Teilen der westdeutschen Linken seit 1967 geführt wurden.

Bei Herf kommt auch die Regierung Brandt vor: Während des Yom Kippur-Krieges von 1973 mit dem Überraschungsangriff arabischer Armeen benötigte Israel dringend Waffen und Munition. Brandt war neutral und lieferte nicht.

Die Mitteldeutsche Zeitung referiert das Buch

Die WeltN24 über das Buch

Interview mit Jeffrey Herf (in Englisch)

Stasi-Minister Mielke wünscht 1981 dem syrischen Innenminister viel Erfolg im Kampf gegen Israel:

Syrien DDR

Der Waffenhandel mit Syrien war für die DDR äußerst lukrativ. Bezahlt wurde in Dollar. Für die Inspektion und Wartung der russischen Mig 21 erhielt die DDR 180.000 $ pro Flugzeug.

2 Kommentare zu „Der unerklärte Krieg der DDR gegen Israel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..