Potsdam führend bei Müllgebühren

Gepostet am Aktualisiert am

Die Ost-West-Kluft, die häufig, nicht immer zu Recht, beklagt wird, ist bei den Müllabfuhrgebühren zumindest für Potsdamer geschlossen: Die Kommune gehört als einzige ostdeutsche Stadt zu den fünf teuersten deutschen Städten.

Jetzt will sich das Bundeskartellamt um die Preisgestaltung der kommunalen Firmen in Deutschland kümmern.

Manche Stadtwerke berechnen auch den Wasserpreisen Fantasiepreise. Sie mussten in einigen Fällen Geld an Verbraucher zurückzahlen. Potsdam gehört bei den Wasserpreisen ebenfalls zu den teuersten deutschen Städten.

Die von Linken mit Unterschriftensammlungen und Bürgerbegehren vorangetriebene Rekommunalisierung von Versorgungsbetrieben erlaubt es den Kommunen, statt Preise zu verlangen, Gebühren zu erheben. Die Gebühren kommunaler Firmen darf das Bundeskartellamt nicht überprüfen.

Im Abfall-Fall überprüft das Kartellamt daher die Kosten, die private Müllkonzerne erheben, von denen die Kommunen die Müllabfuhr erledigen lassen.

Wie es sich gehört, ist Potsdam auch beim Postengeschacher und den Vorstandssalären der kommunalen Firmen führend. Das gemeine Volk darf sich derweil an einem jährlichen, mehrtägigen, pompösen Musikfestival der Stadtwerke erfreuen, zu dem Weltstars gebeten werden.

 

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