Deutschlandfunk: Erst Kommentar, dann die Nachricht?

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Michael Hansen in der FAZ v. 13.8.16, p 16, findet nicht gut, was er in den Nachrichtensendungen des Deutschlandfunks gehört hat: Da kamen bei den Stichworten „Steuersenkungspläne der CDU-Mittelstandvereinigung“ und „de Maizières Sicherheitsmaßnahmen“ zuerst die oppositionellen Linken und Grünen mit Kritik zu Wort, bevor man erfuhr, worum es eigentlich ging. Das machten sogar die ARD-Tagesthemen besser, schreibt er.

Dunkel erinnere ich mich daran, dass ich auch irgendwo im Radio gehört hatte, dass der Innenminister die Burka verbieten und die ärztliche Schweigepflicht aufheben wolle. Daher bekam ich es später nicht auf die Reihe, als von beidem bei ihm nicht die Rede war. Hatte er erst etwas verkündet, was er hinterher einkassierte? Wie sich herausstellte, hatte er nie ein Burkaverbot erwogen, wenngleich er keinen Hehl daraus macht, dass er sie nicht mag. Mancher Journalist hatte nicht aufgepasst und de Maizière Vorschläge von CDU-Landesinnenministern in den Mund gelegt.

Schade, gerade hatte ich den Deutschlandfunk für seine Berichterstattung gelobt.

Update: Wenn´s gegen Andersdenkende geht, ist dem DLF genaue Recherche und präzise Information wurst.

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Ein Kommentar zu „Deutschlandfunk: Erst Kommentar, dann die Nachricht?

    […] Das ist jetzt ein weiteres DLF-Interview, bei dem mein grundsätzliches Lob der soliden Berichterstattung dieses Senders ins Wanken gerät. Außer dem oben erwähnten waren das ein Interview mit einem israelischen Botschafter und mit dem ehemaligen Bundesminister und Hamburger Erstem Bürgermeister Klaus von Dohnany. (Ich habe beide schon einmal erwähnt. Leider finde ich sie nicht mehr. Aber siehe auch hier!) […]

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