Sacha-Ilko Kowalczuk kritisiert die DDR-Forschung

Gepostet am Aktualisiert am

Der Historiker Sascha-Ilko Kowalczuk weist in einem Interview im mdr darauf hin, dass es in Deutschland keine universitäre DDR-Forschung gäbe. Der einzige Lehrstuhl, an der Berliner Humboldt-Universität u.a. für DDR-Forschung ausgeschrieben, sei mit einem westdeutschen Historiker besetzt worden, dessen Thema Nationalsozialismus war und geblieben ist.

Kowalczuk ist Autor eines der besten Bücher über die DDR: „Endspiel„.

Anmerkung zum Interview: Kowalczuk hat im wesentlichen Recht, auch wenn im Interview etwas zu pauschal von Scheitern der DDR-Forschung, den ewig gleichen Themen, einfallslosen Forschern usw. die Rede ist. Da hätte er durchaus konkreter werden können. Allerdings spricht ihn der Interviewer auch nicht darauf an. (Siehe auch hier im Blog!)

Schwerpunkt seiner Kritik ist m. E. weniger die Geschichtsforschung als Geschichtspolitik und -vermittlung.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s