Trittins Gleichheitsfuror

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Jürgen Trittin war Kommunist, bevor er bei den Grünen anheuerte. Während der Volksmund aber weiß, dass man mit zunehmendem Alter vernünftig wird, ist Trittin Kommunist geblieben. Er bringt sich nach seiner Steuererhöhungspleite im letzten Bundestagswahlkampf wieder in Stellung, denn ein Ministerposten in einer grün-dunkel- und hellroten Koalition wäre ein hübscher Karriereabschluss.

Trittins Thema ist Gleichheit – to the bone -.

Mit Gegenargumenten kommt man bei Fanatikern nicht weiter. Nun hat Herr Trittin schon einmal geirrt, bei der Energiewende, wo die Mehrbelastung für den einfachen Bürger so viel kosten sollte wie ein Eisbällchen. Meinte er. Es sind Milliarden daraus geworden, die die Stromkunden monatlich der Energiewende-Lobby für ihre Windräder und Solardächer zahlen dürfen. Die Nachbarn stöhnen über den überschüssigen deutschen Strom, der ihnen die Preise verdirbt und das Netz instabil macht. Die Deutschen kaufen für eine Milliarde Strom jährlich im Ausland, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Gefordert werden Stromspeicher. Die Milliarden, die die kosten, tauchen in der Energiewende-Rechnung nicht auf, was Boris Palmer gerade in einer Zeitung gezeigt hat. Eben wurde beschlossen, dass Hausbesitzer, die ihren eigenen Ökostrom an ihre Mieter liefern, von der EEG-Umlage befreit sind. Das erhöht die Mehrkosten für alle Nicht-Ökostrom-Verkäufer und Nicht- Solardach-Besitzer noch einmal.

Nach dieser finanziellen und technischen Katastrophe sollte Herr Trittin eigentlich beschämt schweigen und seine Pensionen genießen. Und jetzt will er uns  in einen Gleichheits-Staat führen. Was für eine Diktatur kommt da raus?

Ich merke, dass es mir im Blog zunehmend schwerer fällt, sachlich zu bleiben, angesichts des Unsinns, des Fanatismus und der linken und rechten Hetze, die sich in der Politik ausbreiten. Dazu kommt, dass viele Journalisten statt zu recherchieren auch nur noch predigen. (Die Formulierung habe ich irgendwo gelesen.)

Im Cicero zeichnet Alexander Grau den Orwell´schen Staat, in den uns Trittin führen will. Auch in der FAZ vom Tage ist ein Kommentar erschienen: „Trittin malt schwarz“  von Lutz Goebel.

 

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