Antisemitismus und Linkspartei (2)

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Mich wundert schon lange, wie sehr die Linkspartei bei unseren Medienschaffenden und bei Grünen und SPD als ganz normale Partei und als Verbündete im Kampf gegen alles, was rechts ist, gesehen wird. Dabei könnte man rinks und lechts durchaus schon einmal verwechseln. Die Linkspartei ist der linkspopulistische Antipode der rechtspopulistischen AfD.

Ich will mich jetzt nicht dabei aufhalten, wie widersprüchlich oder vorgestrig ihre Politik und ihr Programm sind: Reichtum für alle und Reichensteuer, Ja zum Euro und Nein zum Euro, Vertiefung der EU und raus aus der „antidemokratischen“ EU (Wagenknecht), Freude über den Brexit oder Trauer, unbegrenzte Willkommenskultur für Einwanderer oder auch Immigranten etwas abverlangen, Abschaffung des Verfassungsschutzes, aber ständig neue Statistiken über rechte Aktivisten von der Regierung verlangen, DDR als Rechts- oder als Unrechtsstaat. Alles ist möglich in diesr Partei.

Nein, es geht um den Linksextremismus, der in der Partei zu Hause ist: Da werden Wege zum Kommunismus gesucht. Die Hamas-Freunde fahren auf Schiffen nach Gaza mit oder demonstrieren in Berlin mit, wenn hier wie dort „Tod allen Juden“ skandiert wird.

Frau Dr. Wagenknecht steht im Bundestag nicht auf, wenn der israelische Staatspräsident Schimon Peres geehrt wird. Der Hamas-Fan Wolfgang Gehrcke, MdB und außenpolitischer Sprecher vergleicht Israel ständig mit Nazideutschland. Die Extremistinnen Jelpke und Höger verfolgen Dr. Gysi bis aufs Klo, weil er ihnen und ihren antizionistischen Freunden keinen Raum im Bundestag zur Verfügung stellen will. Frau Dr. Wagenknecht weiß, dass Iran nicht an eine Atombombe baut, wenn Israelis das Gegenteil behaupten, lügen sie.

Man könnte dem Treiben gelassen zusehen, wenn unsere Medien die Linkspartei genauso kämpferisch angehen würden wie die AfD. Da füllt man ganze Seiten und Sendungen über den AfD-Antisemiten Dr. Wolfgang Gedeon. Ist der ehemalige Kommunist erst Antisemit geworden, als er zur AfD wechselte?

Gerade der Antisemitismus der Linken fällt völlig unter den Tisch. Dabei gibt es eine antisemitische Traditionslinie von Karl Marx über Stalin und Ulbricht, die westdeutschen 68er und die RAF bis hin zu Teilen der heutigen Linkspartei.

Gedeons ehemaliger ideologischer Übervater Karl Marx habe mit seiner Schrift „Die Judenfrage“ eines der übelsten antisemitischen Pamphlete geschrieben. So stand es 1933 in der Jüdischen Rundschau.

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