Dr. Gysi brauchte die Stasi nicht. Seine konspirativen Treffs fanden im ZK statt

Gepostet am Aktualisiert am

Eine Hamburger Staatsanwaltschaft hat jetzt endgültig die Ermittlungen darüber Einstellungen müssen, ob Dr. Gysi mit dem MfS zusammengearbeitet hat. Der frühere SED-Kader und spätere Linkspartei-Star hat dies immer heftig bestritten und ging mit Hilfe Hamburger Richter regelmäßig gegen diesbezügliche Aussagen vor.

Der Immunitätsausschuss des Bundestages hat auf der Basis von BStU-Akten dagegen festgestellt, dass er zusammengearbeitet hat.

Was mich beeindruckt: Dr. Gysi verteidigt seine diesbezügliche Unschuld mit dem Hinweis, er hätte es (auf Grund seiner Position im SED-Staat) nicht nötig gehabt, mit einem Führungsoffizier Kontakt zu halten. Er hätte direkt ans Zentralkomitee berichtet. Dass man ihm einen derart präpotenten Satz durchgehen lässt, finde ich bemerkenswert.

Noch besser: In einem Blog von Zeit Online schreibt ein Zeit-Journalist, dass schon der Bundestagsausschuss die Haltlosigkeit des Vorwurfs festgestellt hätte.

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