Die DDR lebt in den Straßennamen weiter (Update)

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Vor sechs Jahren schrieb ich schon einmal über merkwürdige Straßennamen, die den Untergang der DDR überlebt haben: „Straße der Jugend“, „Straße der Freundschaft“ oder „Straße des Friedens“. Dazu die Erinnerung an die sozialistischen Heiligen Thälmann, Liebknecht, Dr. Luxemburg. (Warum ich sie nicht als Heilige sehen kann, habe ich im Blog gesagt.)

Nahezu jedes Dorf hat bis heute seine Thälmannstraße. Auch der Thomas Müntzer ist beliebt. Was mich wundert. Denn der radikale Reformator hätte in der DDR mit Sicherheit im Gefängnis gesessen. Martin Luther würde viel besser zur DDR passen.

Neu entdeckt habe ich gerade anlässlich eines Urlaubs auf Usedom die Max-Reimann-Straße in Greifswald. Reimann war Chef der westdeutschen KPD.

Stra*enschild

Groß aber war meine Überraschung, als ich in dem kleinen Ort Loddin auf Usedom, in einem Neubaugebiet am Rande der Ortschaft, das Schild „Straße der Deutschen Einheit“ entdeckte.

Leider hing es leicht schief. Als ich es zum Fotografieren gerade rücken wollte, fiel es herunter.

 

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2 Kommentare zu „Die DDR lebt in den Straßennamen weiter (Update)

    […] vom Bericht Frank Pergandes über kommunistische Straßennamen in Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, in der FAZ erzählt der Leserbriefschreiber Gerhard Erdtmann […]

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    […] schön, um wahr zu sein. In Ostdeutschland fand die Wende bei Straßennamen nicht überall statt. Zuhauf gibt es die Pieck-,  Thälmann-, Liebknecht- und Rosa-Luxemburg-Straßen und die unsäglichen […]

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