Linkspartei will 8. Mai als bundesdeutschen Gedenktag

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Nach ihrem Erfolg in Thüringen, Meck-Pomm und Brandenburg wollen die Sozialisten jetzt im ganzen Bundesgebiet durch Bundesrecht den 8. Mai als Gedenktag etablieren (nicht: gesetzlicher Feiertag): als „Tag der Befreiung“.

Es ist der Tag, an dem die Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands in Kraft trat und in Ostdeutschland die nächste, diesmal sozialistische Diktatur begann.

Von sich selbst behaupten die SED-Nachfolger, sie hätten sich brutalstmöglich mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt, gründlicher jedenfalls als die Blockparteien, die nach Linksparteiauffassung ja Mitverantwortung für die Diktatur getragen hätten. Aber sich so ganz von der Vergangenheit verabschieden können sie sich wohl nicht.

In Brandenburg hatten die Grünen, wenn auch manche mit Bauchschmerzen, mitgestimmt.

Christoph Hein sagte im Oktober 1989 auf einem DDR-Schriftstellerkongress: „Stalin brach Hitler das Genick, das ist eine unbestreitbare Wahrheit, die keiner vergessen soll. Aber Stalin brachte auch seine Genossen und Millionen seiner Landsleute um. Auch das ist eine unbestreitbare Wahrheit. Und wer so verschiedene Wahrheiten nicht erträgt und die eine mit der anderen zu verdecken und auszulöschen sucht, fälscht die Geschichte.“

Der Maler Karl Schmitt-Rottluff schrieb 1946: ” Der eine Spuk ist zu Ende, der andere beginnt.”

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