Beschwerdebriefe an Honecker

Gepostet am Aktualisiert am

In den Stasi-Unterlagen fanden sich auch Beschwerdebriefe von DDR-Bewohnern an ihre Führung. Es sind private Briefe, die die Führung nicht erreichten, weil sie im MfS landeten.

Der Herausgeber Siegfried Suckut ist Politikwissenschaftler und war in der Stasi-Unterlagenbehörde Leiter der Abteilung Bildung und Forschung.

Volkes Stimmen. Privatbriefe an die DDR-Regierung, dtv, 26,90 €

Es handelt sich nicht um die Zehntausende jährlicher Eingaben, in denen um Abhilfe bei Wohn- oder Konsumproblemen gebeten wurde. Es sind Meinungsäußerungen, zum Teil recht drastische: „Scheißstaat“, „Die DDR ist ein KZ“, aber auch gut gemeinte Ratschläge an die oberste Führung, wie man es besser machen könne.

Auch ein Brief an Willy Brandt ist darunter. Abgeschickt zur Zeit der Bonner Entspannungspolitik gegenüber der DDR,: „Wir wissen, wie man mit Kommunisten umgehen muss“. Bei Brandt und Bahr hatte der Schreiber wohl Zweifel.

Als Leseprobe das Einleitungskapitel

 

 

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