Holzklasse war besser

Gepostet am Aktualisiert am

Passend zum verregneten Fastnachtsdienstag: Jochen Schmidt findet die DDR gut. Weil, da gab es Holzbänke in der S-Bahn. Heutzutage zwingt einem der Kapitalismus eine  Verweichlichung auf, die verhindern soll, dass wir über das System nachdenken. (Der Nominalstil ist nicht von mir!)

Die Zeit des wildesten Manchesterkapitalismus wäre auch die Zeit der Polstermöbel gewesen.

Sogar im Urwald zwänge der Kapitalismus die Eingeborenen, Adidas-T-Shirts zu tragen, statt der klimagünstigeren hergebrachten Tracht der Alten.

Tusch, Helau und Narhallamarsch!

„Jochen Schmidt ist ein Meister der komischen Literatur – und ein Archivar all der Dinge, die ohne sein Schreiben einfach verschwinden würden“, schreibt Martin Hatzius im Neuen Deutschland.

Auf Youtube steht Schmidt gleich neben Volker Pispers, dem Karl-Eduard Schnitzler des deutschen Kabaretts. Ein Kompliment für den Algorithmus, der mir die Filmchen vorschlägt.

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