Absurde Diskussionskultur

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Der frühere sächsische Ministerpräsident Prof. Kurt Biedenkopf zeigt Verständnis für Pegida-Demonstranten. Für die linke Hälfte des politischen Spektrums, von linksextrem bis linke Mitte und für die Medien ist das unannehmbar. Der Berliner Tagesspiegel muss die Meldung wohl drucken, um seiner Informationspflicht Genüge zu tun, aber er fasst sie mit spitzen Fingern an („Die Populisten klatschen“). Linksparteiler halten Biedenkopfs Meinung für absurd. Was hat er gesagt?

„Die Pegida-Demonstrationen sind Ausübung eines ganz entscheidenden demokratischen Grundrechts… Und es gibt genügend Gründe in Ostdeutschland…, warum die Bevölkerung über diesen starken Flüchtlingsstrom beunruhigt ist.“ Die Bevölkerung in Ostdeutschland habe keinerlei Erfahrung damit. Die Menschen hätten seit der „Wende“ eine völlige Umstellung ihres Lebens bewältigt. Man müsse mit der Pegida „Friedensgespräche“ führen.

Man kann sich durchaus darüber streiten, ob Biedenkopf recht hat, wenn er keinen Zusammenhang zwischen Brandstiftungen und den fremdenfeindlichen Reden auf Pegida-Demonstrationen sieht.

Aber ob die linke Ausgrenzungsstrategie, in der jeder, der versucht Brücken zu bauen oder sich nur unvoreingenommen zu informieren, wie etwa Sigmar Gabriel, der Leiter der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung oder der Politikwissenschaftler Patzelt geshitstormt wird, der richtige Weg ist?

 

 

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