Karl Marx und der Islam

Gepostet am Aktualisiert am

„Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“ (Marx-Engels-Werke, Bd. 10, Ostberlin 1961, p 170)

Nicht von Marx, aber zum Thema passend:

Die „Islamische Charta“ des Zentralrats der Muslime aus dem Jahr 2002 (Der Zentralrat vertritt trotz des pompösen Namens nur 1% der Muslime) beschreibt die staatsrechtliche Integration der Muslime in Deutschland aus Sicht der Islamverbände: „Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen. Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.“ (Artikel 10)

Was stutzig macht, ist der Begriff „Vertrag“.

Das erklärt sich aus dem Islam: Es gibt dort zwei Welten: „Das Haus des Islam“ oder des Friedens und das „Haus des Krieges“, das Gebiet der Ungläubigen. Dort zu leben ist Muslimen im Prinzip nicht gestattet. Außer auf der Basis eines Vertrages. Der Islam schließt mit den Ungläubigen einen Vertrag, der Muslimen erlaubt, im Haus des Krieges zu wohnen.

Beides gefunden in Leserbriefen an die FAZ

 

Wie jedes Mal, wenn im Namen Allahs ein Verbrechen verübt wird, findet sich ein deutscher Islamwissenschaftler/eine deutsche Islamwissenschaftlerin/ein Journalist/eine Journalistin, die verkünden, dass das mit dem Islam nichts zu tun habe, sondern von  islamophoben Deutschen verkehrt dargestellt würde.

So auch wieder bei dem Ehrenmord in Darmstadt, zu dem vor ein paar Tagen ein Urteil gesprochen wurde:

„Das ist eher eine kulturelle Geschichte“, sagte Professorin Susanne Schröter, Direktorin des Instituts für Ethnologie der Frankfurter Goethe-Universität und des Forschungszentrums Globaler Islam, „das kommt allein aus der Tradition.“ In einigen Gesellschaften gebe es die Vorstellung, dass das Ansehen einer Familie abhängig ist von der Kontrolle der Sexualität ihrer weiblichen Mitglieder. „Die Ehre einer ganzen Familie liegt zwischen den Beinen der Frauen.“

Ein „Verbindungsglied“ zwischen einem solchen Ehrbegriff und dem Islam gebe es aber doch, sagte Schröter: „Man muss sich fragen, ob nicht die strikte Befolgung islamischer Sexualvorstellungen und die starke Geschlechtertrennung nicht den Boden bereiten für solche Handlungen, dass sich islamische Vorstellungen mit traditionellen Vorstellungen vor solchen Taten vermischen.“

Obiger kursiver Text stand in news4teachers. Er wurde von dpa übernommen. Frau Prof. Schröter konzediert immerhin, dass, dass die Sexualvorstellungen des Islam doch ein wenig mit dem Ehrenmord zu tun haben könnten.Bemerkenswert:Ich fand den zweiten Absatz nicht in den Zeitungen, die ich lese. Zu hören ist, dass einzig die Frankfurter Rundschau(!) dpa vollständig zitiert habe.

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