Wie Dr. Gysi plötzlich ein Mandat für Vera Lengsfeld hatte

Gepostet am Aktualisiert am

07: Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen
Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen; Bild: GS

Der Fraktionsvorsitzende der Sozialisten im Bundestag, Dr. Gregor Gysi, hat die Eigenschaften von Teflon. Vorwürfe und Erkenntnisse, dass er Vertrauensmann des MfS und der SED in Sachen Bekämpfung der Bürgerrechtler war, egal, ob als zertifizierter IM oder besser gestellter Zuträger für das ZK, bleiben nicht an ihm hängen. Nun wollte ein Hamburger Oberstaatsanwalt endlich Anklage erheben wegen einer falschen eidesstattlichen Versicherung im Zusammenhang mit dem Film „Die Akte Gysi“ gegen den Gysi verbieten lassen wollte. Gegen die Anklageerhebung hat nun ein Mitarbeiter des Oberstaatsanwaltes beim Justizsenator protestiert. Ein für die deutsche Justiz ungewöhnlicher Vorgang.

Vera Lengsfeld hat auf ihrer Webseite eine Aufzeichnung veröffentlicht, in der sie berichtet, was sich in den Tagen ihrer Abschiebung in den Westen im Stasi-Gefängnis ereignete.

Da hatte plötzlich der Anwalt Dr. Gysi Zugang zu ihr, obwohl er kein Mandat von ihr hatte. Zumindest für einen westlichen Rechtsstaat ein ungewöhnlicher Vorgang. Wie sich herausstellte, sollte er im Auftrag des MfS ihre sofortige Ausreise erreichen.

Auch anderes ist nicht uninteressant: Die PDS wollte 1990 Frau Lengsfeld Geld aus einem Topf für „linke Projekte“ zur Verfügung stellen. Bürgerrechtler und PDS sollten gemeinsame Sache machen, wie das ja im PDS/Linkspartei als Narrativ steht.

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