Golf gegen Rechts, während Blockupy eine Großstadt lahmlegt

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Eines der deutlichen Merkmale der schleichenden DDRisierung der Berliner Republik ist der Kampf gegen Rechts. Der Antifaschismus-Kult der SED findet seine Fortsetzung, vorangetrieben nicht zuletzt von Sozialisten, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, die Bundesregierung monatlich um Auskünfte zum Stand der Rechtsextremismusbekämpfung zu bitten.

Markus Günther hat in der FAS vom 15.2.15, p 3, zusammengestellt, was Antifaschist/-innen alles tun:

Tanzen gegen Rechts, Rock gegen Rechts, Kneipenwirte gegen Rechts: „Wir bedienen keine Nazis“, Feiern gegen Rechts, Fußball gegen Rechts u. v. a. m. Zum Turnier „Golf gegen Rechts“ in Mecklenburg reist sogar der SPD-Politiker Wolfgang Thierse aus der Hauptstadt an, ein altgedienter antifaschistischer Aktivist. Die evangelische Kirche hat die Kneipenwirte mit dem Martin-Luther-Preis bedacht. Worin Markus Günther eine Pointe sieht: Luther war Antisemit.

Als in Dresden ein eritreischer Flüchtling erstochen wurde, protestieren 3.000 Demonstranten gegen Rassismus in Dresden. Der Aktivist Volker Beck von Grünen zeigt die Polizei an, weil die nicht sogleich einen rassistischen Täter präsentieren konnte. Später stellte sich heraus, dass der Mann von einem Landsmann getötet worden war.

Noch nie war es so einfach, ein gutes Gewissen zu haben und auf der richtigen Seite zu stehen: NPD, Pegida, AfD, Sarrazin, Nethanjahu, Bush, Obama, der mit Drohnen Terroristen bekämpft – alles Faschisten. Die Linken sehen sich im Mainstream der Demokraten und sind glücklich, dass man ihre Vokabel verwendet und nicht vom Nationalsozialismus spricht. Und auch nicht davon, wie sehr der Rechtsextremismus in Ostdeutschland ein Gewächs der DDR ist.

Nachdem nun fast alles rechts von der Mitte erfolgreich bekämpft worden ist, suchen sich die Antifa-Aktivist/-innen neue Opfer. In Berlin haben sie eine Apotheke demoliert, in der sich der Apotheker weigert, die „Pille danach“ zu verkaufen.

Nachtrag 18. März 2015: In meiner Zeitung (PNN/Tagesspiegel) lese ich nahezu jede Woche, dass die Zahl rechtsextremer Straftaten wieder gestiegen wäre.

Wenn Neonazis das veranstaltet hätten, was Blockupy gerade in Frankfurt macht, was jeden 1. Mai in Berlin und in Hamburg stattfindet usw., was wäre da los in Deutschland? Lichterketten, Friedenskonzerte, Gegendemonstrationen, Change.org-Unterschriftensammlungen, mehr Geld für Antifa-Projekte, Aufrufe von Herrn Maas und Frau Fahimi, Talkshows mit Petra Pau und Herrn Thierse…

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Ein Kommentar zu „Golf gegen Rechts, während Blockupy eine Großstadt lahmlegt

    […] Gab es eigentlich Gegendemonstrationen, Mahnwachen oder verdunkelte Kirchen und Minister, die von einer Schande für Deutschland redeten? […]

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