Der Bericht einer Litauerin über ein sowjetisches Todeslager

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Nach der Besetzung des Baltikums 1940, gemäß dem Übereinkommen im Molotow-Ribbentrop-Pakt, begann Stalin mit der Eliminierung des gebildeten litauischen Bürgertums, Ärzten, Politikern, Professoren, Künstlern. Juden, Christen, polnisch und deutsch sprechende Bürger wurden nach Sibirien deportiert. Reiche Bauern, d. h. die, die eine Kuh besaßen, wurden umgebracht.

Dalia Grinkeviciute ist als 14Jährige von der Verhaftung und Verbannung ihrer Familie nach Sibirien betroffen. Ihr Bericht ist in litauischen Schulen Pflichtlektüre.

Sie beschreibt, so die Rezensentin Regina Mönch in der FAZ, eine Hölle, ein Lager im Delta der Lena in Nordsibirien, wo nutzlose Arbeit verrichtet wird und kaum einer den Polarwinter überlebt. Frau Mönch lobt die Sprache, der man sich nicht entziehen könne. Sie bewundert die Überlebenskräfte dieser Frau.

litauen

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