Ukrainekrieg: Russische Propaganda überfordert deutsche Medien

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Wir haben uns daran gewöhnt, dass in der deutschen Ukraineberichterstattung alle Narrative gleich gültig nebeneinander stehen müssen, sonst hagelt es Shitstorms. Wenn die alte Dame Tagesschau ein Panzerfoto verwechselt oder proukrainische Kämpfer, die Stefan Bandera verehren, fälschlich als Separatisten ausgibt, geben sich linke Medienwächter und Linksparteiler empört. Warum aber erfahre ich in der Tagesschau nicht, dass die russische Propaganda die Regierung in Kiew gleichzeitig als jüdisch und faschistisch hinstellt? (Zugegeben, die Gleichsetzung von Drittem Reich und Israel ist in Deutschland auch nicht unpopulär.)

Es gibt ukrainische Rabbis, die sagen, im antisemitischen Russland würden sie ungern leben wollen. Die deutschen Medien übernehmen das russische Narrativ vom Nazi-Kollaborateur Bandera, verschweigen aber, warum Ukrainer sich  – vergebens, wie sich allmählich herausstellte – von Nazi-Deutschland Unterstützung gegen den bolschewistischen Terror erhofft hatten. Dass es heutzutage zwischen den ukrainischen Nationalisten, die eben keineswegs durch die Bank Faschisten sind, und den ukrainischen Juden keine Berührungsängste gibt, ist für deutsche TV-Zuschauer wohl zu kompliziert. Daher ein dankbarer Blick in eine österreichische Zeitung 

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