Ehrenamtspreis für Linksextremisten

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Das Potsdamer sog. linksalternative Kulturzentrum „Spartacus“ bekam von einer stadteigenen Immobilienfirma einen Ehrenamtspreis. Den gab die Geschäftsführung weiter an den Potsdamer Ableger der linksextremen „Roten Hilfe e.V.“ Die betreut linksextreme Straftäter/-innen; aber nur, wenn diese nicht mit der Justiz kooperieren, d. h. nicht aussagen und nichts zugeben.

Nachtrag April 2015: PNN schreibt, dass Spartacus bestreite, dass Geld in diese Richtung geflossen sei.

In Potsdam gab es in den Wendejahren eine starke rechtsextreme Szene. Die wurde erfolgreich bekämpft. Die linksextreme Szene, finanziell von Stadt und städtischen Firmen unterstützt und wohlwollend begleitet von den Medien, hat sich inzwischen häuslich eingerichtet.

Rote Hilfe e. V. hat ein dichtes Netz von Ortsgruppen in Deutschland. Der Landesverband Niedersachsen der Grünen hat zum Eintritt aufgerufen, nachdem die Vorsitzende der Grünen Jugend wegen ihrer Mitgliedschaft  kritisiert worden war. Eine Juso-Bundesvorsitzende trat aus dem Verein aus. Nicht, weil sie eingesehen hätte, dass der Verband linksextrem ist, sondern weil die Medien sich mit ihrer Mitgliedschaft und nicht mehr mit den Jusos beschäftigen würden.

Nachtrag November 2016: Jetzt ist die junge Frau Juristin und will SPD-Stadträtin in Berlin werden. Dafür bekam sie in der Zehlendorger Bezirksverordnetenversammlung keine Mehrheit, nachdem die CDU ihre Sympathie für die linksextreme rote Hilfe bekannt gemacht hatte. Jetzt sind die Berliner Jungsozialisten empört: Die Rote Hilfe erfülle doch eine wichtige gesellschaftliche Funktion. (FAS v. 13.11.16, p 2)

Die Grüne Jugend in Göttingen orientiert sich sogar am intoleranten und gewalttätigen Auftreten der linksextremistischen Antifa: Bei den Anti-AfD-Aktivist/-innen gibt es Brandanschläge, Telefonterror, Fausthiebe, Kinder werden bedroht. Die Grünen – in Göttingen migrierte Jürgen Trittin einst vom Kommunistischen Bund zu ihnen – finden die Kollateralschäden nicht unbedingt gut, aber gegen Faschist/-innen wären sie nun einmal.

Auch der Linksparteiler Norbert Müller, bekannt durch seine Hetze gegen den Bundespräsidenten, ist Mitglied. Dazu sagte eine Potsdamer SPD-Politikerin, dass sie von Bewerbern für den Bundestag erwarte, dass sie sich Angriffen auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung entgegenstellten. „Wenn es zutreffen sollte, dass Herr Müller bei der Roten Hilfe ist, dann hätte er sich meiner Meinung nach als Kandidat für den Bundestag delegitimiert“.

Es gibt wohl Unterstützer, die glauben, dass es sich bei dem Verein um eine reine Hilfsorganisation handelt und nicht um einen antifaschistischen Kampfverband.

In der Weimarer Republik wurde die Rote Hilfe von der KPD gegründet und von Clara Zetkin geleitet. 1975 erfolgte die Neugründung durch die Splittergruppe KPD/ML Bemerkenswert am Rande: Die maoistische KPD/ML trat für die Wiedervereinigung ein und charakterisierte die DDR als faschistischen Staat,

 

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