Gysi flüchtet vor pöbelnden Antiisrael-Aktivisten aufs Bundestagsklo

Gepostet am Aktualisiert am

Der Blog soll nicht zum Gysi-Blog verkommen. Aber diese Story über die angeblich längst normal gewordene Linkspartei und ihre extremistischen MdBs muss sein.

Es gibt Israelis, die finden, dass Deutsche regelrecht davon besessen sind, Kritik an Israel zu üben. Ich sehe das auch so. Allein der Spiegel-Miteigner und -Kolumnist Jakob Augstein hat zehnmal mehr über den „Unrechtsstaat“ Israel geschrieben als über Konflikte in anderen Weltgegenden. Auch Kolumnist Harald Martenstein musste sich israelkritisch äußern und den Vorsitzenden des Jüdischen Zentralrats zur Mäßigung auffordern. Günter Grass schreibt ein antiisraelisches Gedicht. Besonders obsessiv sind die Aktivistinnen der linken Bundestagsfraktion, Inge Höger und Anette Groth.

Die haben schon zusammen mit Islamisten und türkischen (faschistischen) Grauen Wölfen auf einem Schiff die israelische Seeblockade gegen die Hamas durchbrechen wollen. Auf dem Schiff soll der Slogan „Tod allen Juden“ gerufen worden sein.

Auch der linke Prof. Dr. Norman Paech war mit von der Partie. Er ist von Israel und seinen „Verbrechen“ so besessen, dass er kaum Zeit hat, sich um andere Weltgegenden zu kümmern. Mehr als die Hälfte seines Wikipedia-Eintrages handelt von seinem Kampf gegen Israel. Genosse Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der Fraktion, steht ihm nicht viel nach.

Schlimmer als Deutsche sind wohl nur noch Juden, die Judenhasser sind. Die beiden Personengruppen kamen am Jahrestag der Reichspogromnacht in Berlin zusammen, um eine Kundgebung zu israelischen Kriegsverbrechen zu veranstalten.

In der Berliner Volksbühne gegenüber vom Linksparteihauptquartier sollte die Sache stattfinden. Erst ein Brandbrief von drei MdBs, neben einem Grünen und einem Sozialdemokraten auch die Sozialistin Petra Pau, brachte die Kulturschaffenden von der Volksbühne zum Nachdenken. Die Intendanz sagte die Veranstaltung ab. Die Aktivistinnen der Linken deklarierten sie als „Fachgespräch“ und verlegten sie in den Bundestag, was ihnen ihr Fraktionsvorsitzender Gysi untersagte. Daraufhin luden die Damen in ihre Fraktionsräume im Paul-Löbe-Haus. Dort pöbelten die jüdischen Antizionisten David Sheen und Max Blumenthal gegen Gregor Gysi, wollten ihn wegen des Raumverbots zur Rede stellen und weil er sie Antisemiten genannt haben soll. Sie verfolgten ihn bis auf die Toilette. Medienprofi Sheen filmte, wie er Gysi aufs Klo hinterher lief und bedrängte, und stellte den Clip sofort ins Internet. Blumenstein hatte das Foto einer getöteten palästinensischen Familie parat und warf dem Bundesaußenminister vor, dass der um die über der Ost-Ukraine abgeschossenen Passagiere trauern würde, aber nicht um diese Familie. Schließlich seien das deutsche Staatsbürger gewesen, die sich in Gaza aufgehalten hätten.

Gefilmt wurde das alles von Martin Lejeune, einem Hamas-Sympathisanten, der in Deutschland als Journalist arbeitet (taz, ND, FR, Junge Welt) und in Moscheen Vorträge hält. Lejeune hat das Wort von den „sozial verträglichen Exekutionen“ der Hamas in Gaza kreiert. Dass die Hamas Bewohner von Gaza als Schutzschilde für ihre Raketenstellungen benutzt, hält er für eine Propagandalüge. ”Warum kann er das sagen? Weil die Hamas es ihm erzählt hat.“ (zitiert nach meedia) Sein Vater nennt ihn den „Pressesprecher der Hamas“.

Ein Linkspartei-Abgeordneter(!) sprich von einem antisemitischen Mob, der sich da in den Räumen des Bundestags ausgetobt hätte.

Der Clip (Die Verfolgung Gysis durch Herrn Sheen ab 3.30) Das Video wirkt beklemmend, weil eine  Meute von feixenden und filmenden Linken zu sehen ist, die den Auftritt der beiden Israelhasser zu genießen scheinen. Daran ändern auch die Beschwichtigungsversuche nichts.
Die Pressemitteilung des Bundestagspräsidenten
Kommentar der taz

Nachtrag: Iran legt Plan zur Eliminierung des Staates Israel vor.

Am Rande: Der antisemitische Berliner Sozialarbeiter Ahmed Shah und seine Verbindungen zur Linkspartei und ihrer Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Ein Kommentar zu „Gysi flüchtet vor pöbelnden Antiisrael-Aktivisten aufs Bundestagsklo

    […] mit antijüdischen Aktivisten ihren Fraktionsvorsitzenden in die Herrentoilette des Bundestages jagen. Aber auch die ostdeutschen Genossen, die als Realos und gemäßigt gelten, erinnern sich […]

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