Wie haben sich die postsozialistischen EU-Staaten entwickelt?

Gepostet am Aktualisiert am

Dazu ist jetzt ein Buch erschienen, hrsg. v. Günter Heydemann und Karel Vodicka: Vom Ostblock zur EU. Systemtransformationen 1990 – 2012 im Vergleich, Göttingen 2013.

Der Rezensent in der FAZ resümiert: Die elf postsozialistischen EU-Staaten trügen schwer an der Erblast der kommunistischen Regime. Entmündigung und Lügengebäude sowie die ungeordneten Zustände in den Umbruchsphasen hätten dazu geführt, dass Marktwirtschaft und Demokratie im höheren Maß misstraut wird als im Rest der EU. Politische Parteien seien weniger stark im Volk verankert, die Wahlbeteiligung sei geringer, Ethos und Moral seien knappe Güter geblieben, Eigeninitiative weniger verbreitet.

Dennoch werde, mit Ausnahme Bulgariens, Demokratie überall als die „angemessenste“ Regierungsform gesehen.

Am besten hätten sich die ostdeutschen Länder, die in die Untersuchung einbezogen waren, gefestigt. Unterdurchschnittlich gut vorangekommen seien Bulgarien, Litauen, Lettland und Rumänien.

Die EU-Beitritte hätten die Transformation wesentlich begünstigt.

Siehe auch im Blog!

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