Ex-DDR-Gastarbeiter wollen von Deutschland Lohn

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In Mosambik hatten ehemalige DDR-Gastarbeiter schon einmal die bundesdeutsche Botschaft besetzt. Jetzt demonstrieren sie gegen Deutschland.

Sie wurden in der DDR zwar als Affen und Neger beschimpft, aber sie hofften auf eine bessere Zukunft in Mosambik, wo nach der Vertreibung der portugiesischen Kolonialherren 1975 die Wirtschaft zusammengebrochen war. 60% des Lohns wollte die SED nach Mosambik überweisen. Dort sollte die Regierung es den Rückkehrern auszahlen.

Als nach dem Mauerfall, wie es der Verfasser eines Artikels in der Märkischen Allgemeinen vom Tage formuliert, die DDR-Wirtschaft zusammenbrach, kehrten die nunmehr Arbeitslosen nach Afrika zurück. Den ausstehenden Lohn bekamen sie von ihrer Regierung nicht. Daher wollen sie ihn von der Bundesregierung. Die sagt, die DDR-Regierung habe laut Aktenlage alle Beträge (ca. 60 Mio € nach heutiger Rechnung) korrekt nach Mosambik überwiesen.

 

Update: Dokumentation Honeckers Gastarbeiter. Fremde Freunde in der DDR (mdr 2015)

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Ein Kommentar zu „Ex-DDR-Gastarbeiter wollen von Deutschland Lohn

    […] In der DDR sperrte man die ausländischen Arbeitskräfte in Ghettos und ließ sie nicht in die Kneipen.) In den ersten 30 Jahren waren es CDU/CSU, die die Debatte nicht wollten und Einwanderung schon […]

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