Zum Vergleich von Kommunismus und Nationalsozialismus(6): Eva Herman, Katja Kipping und Sahra Wagenknecht

Gepostet am Aktualisiert am

„Und was immer man – berechtigt oder unberechtigt – gegen die Stalin-Zeit vorbringen mag, ihre Ergebnisse waren jedenfalls nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht während eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraums; damit die Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung; schließlich der Sieg über Hitlers Heere, die Zerschlagung des deutschen und europäischen Faschismus sowie die Ausweitung sozialistischer Gesellschaftsverhältnisse über den halben europäischen Kontinent.“

Richtig öffenlich und deutlich hat sich Frau Wagenknecht von diesem Bekenntnis 1992 bisher nicht distanziert.

Über die Weltsicht der drei im Titel genannten Damen, insbesondere von Frau Kipping und damit zum Vergleich von Nationalsozialismus und Sozialismus schreibt Richard Wagner.

Nachtrag 18.6.12: Frau Kipping ist unter die Glücksforscherinnen gegangen: Mehr als 40.000 € Monatseinkommen machen nicht glücklicher, hat sie herausgefunden: „Wer zu viel Champagner trinkt, hat irgendwann einen sauren Magen“, sagt sie. Da Sozialisten alle Menschen glücklich machen wollen, will sie Einkommen über 40.000 € mit 100% Steuer belasten. Nun kann Frau Kipping nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen. Sogar die Gewerkschaften können dem Vorschlag nichts abgewinnen.

Frau Kipping zählt mit ihrem Vorstoß nicht zu den Linksextremen in der Linken. Ihr französischer Kollege Mélenchon setzt die Obergrenze von Einkommen auf 30.000 €.

Meint sie eigentlich netto oder brutto? Die 40.000 müssen ja wohl auch versteuert werden? Da die „Reichensteuer“ von SPD und demokratischen Sozialisten ab ca. 5.000 € greifen soll, müssten wohl im Fall der Fälle ca. 53 % von den 40.000 weggesteuert werden.

Auch Lenin war schon Glücksforscher: Über dem Eingangstor zu seinem ersten KZ stand: “Lasst uns mit eiserner Hand die Menschheit ihrem Glück entgegentreiben”.

Die FAZ trägt Ergebnisse der Glücksforschung vor Frau Kipping zusammen. Nutzen wir den Link, solange die Zeitung noch keine Lizenz verlangt.

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