Aufblasbare Baseballschläger

Gepostet am Aktualisiert am

Die Stadt Potsdam und ihre angeschlossenen Firmen kultivieren die sog. linksalternative Subkultur. Nicht nur günstige Mietkonditionen für besetzte Häuser gibt es, auch die Konzepte für selbstverwaltete, autonome, linksalternative, antikapitalistische und antifaschistische Jugendtreffs namens Freiland oder Spartacus, die die Geschäftsführer derselben geschrieben haben, werden finanziert. (Man muss „Jugend“ hier ganz im Sinne der Jugendverbände von Parteien großzügig auslegen. Es sind weniger die Heranwachsenden, die 15-16Jährigen, die sich dort treffen, sondern Ältere, Studenten zumeist, und da die Linksorientierten, die sich hier eine Heimstatt schaffen. Für die Altersklasse der Schüler/-innen der Sekundarstufen fehlt ein Angebot.

Da die Leitungskader des Jugendclubs Spartacus AStA-Mitglieder in der Universität Potsdam sind, ergibt es sich, dass auch der AStA die linksalternativen Projekte finanziell fördert. Der AStA weit darauf hin, dass die Universitätsleitung nichts beanstandet und der Landesrechnungshof die Buchführung als vorbildlich bezeichnet hätte (MAZ, 13.3.12, p. 14).

Kritische Studentengruppen werfen den AStA-Linken Vetternwirtschaft und intransparente Vertragsgestaltung vor. (Wenn man die Verflechtungen und Geldflüsse zwischen der Stadt Potsdam, den stadteigenen Firmen und Potsdamer Sportvereinen sieht, kommt einem in den Sinn, dass der Nachwuchs hier schon einmal übt. (Siehe auch Märkische Allgemeine v. 2.5.12: „Freistilkampf um Freiland“) Transparency International nimmt an der Teilnahme der beiden Führungsleute an der Abstimmung im AStA Anstoß. Sie sagen, es sei in nichtkorrupten Staaten üblich, dass Betroffene an Abstimmungen, von denen sie einen direkten Vorteil haben, nicht teilnehmen.

Auch dies muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Nicht allen im AStA war bekannt, dass Leitungskader des „linksalternativen“ Projekts Mitglied sind. Begründung für das Verschweigen: Eigentlich kenne man in einem linken Projekt keine Hierarchien, aber das Vereinsrecht verlange nun einmal Vorsitzende. Deswegen habe man eine Bekanntmachung auch nicht für so wichtig gehalten.

Zum Dank für die kommunale Förderung bekämpft die Potsdamer Antifa Rekrutenvereidigungen mit den Langen Kerls, die als Touristenattraktion zelebriert werden und veranstaltet auf ihrem „Kulturgelände“ (MAZ) „Antifa-Partys, auf denen aufblasbare Baseballschläger und vergoldete Pflastersteine verlost werden. „Alles nur Parodie“, sagen die Chefs des linksalternativen Freizeitgeländes „Spartacus“ und des Clubs „Antifa United“. Und außerdem im „abgetrennten Bereich“.

Potsdam hat fast 90 Mio. € Schulden. Die Sanierung des Jugendtreffs „Archiv wird 3 Mio. kosten. Über den Bürgerhaushalt (s. o.) haben Bürger die Stadt aufgefordert, sich an der Sanierung zu beteiligen. 300.000 € werden gefordert.

Dafür zahle ich gerne hohe Strom- und Wasserpreise.

Siehe Die DDR lebt!

Nachtrag: Wir können in Potsdam froh sein, dass unsere Antifa nicht gleich prügelt. Sie singt gegen demonstrierende Stalinismusopfer an: „Ach wärst du doch im KGB-Gefängnis geblieben“ (Selbst gehört). In Berlin schlägt die Antifa gleich zu: Vera Lengsfeld über einen Prozess gegen linke Schläger.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s