Spargel in der DDR

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Im Artikel „Zu DDR-Zeiten war Spargel rar“ (aus 2011; nicht mehr online) lautete die Unterzeile: „Das weiße Gold galt vor der Wende als Währung, mit der man den Arzt oder die Werkstatt bezahlte.“

Inzwischen boomt der Spargelanbau. Es ist eine Erfolgsgeschichte. Der „Spargelgürtel“ hat ca. 40 km Ausdehnung, mit Beelitz in der Mitte. Waren es in der DDR ca. 10 ha, sind es jetzt über 1000. Die knappe Ernte ging vor 1989 nach Westdeutschland, der Bruch war für die Einheimischen. Mancher Privatgärtner allerdings verkaufte seine Ernte aus dem Trabi-Kofferraum und verdiente am frühen Morgen in zehn Minuten mehr als am restlichen Arbeitstag.

Nachtrag 2.3.12: Studenten der Potsdamer Filmhochschule wollen einen Spielfilm über eine Familie drehen, die einen Spargelhof bewirtschaftet. „Bewährung“ soll der Kurzfilm heißen, bei dem es um das schwarze Schaf der erfolgreichen Unternehmerfamilie geht. Der Ex-Knacki erhält auf dem Hof eine letzte Chance, sich im Leben zu bewähren.

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