Honecker: Mit 100 Milliarden wäre die DDR zu retten gewesen

Gepostet am Aktualisiert am

Erich Honecker hat „Letzte Aufzeichnungen“ angefertigt, die jetzt im Ostalgie-Verlag „Edition Ost“ eines ehemaligen SED-Journalisten veröffentlicht werden. Wenn man den Vorabberichten der Zeitungen trauen darf, muss es ein arg unterirdisches Werk sein.

Das zeigt schon der daraus zitierte Satz: „100 Milliarden hätten uns schon genügt, um aus der DDR ein Paradies für alle Werktätigen zu machen.“

Da sieht man wieder, dass die Kapitalisten nicht rechnen können oder  überhöhten Rechnungen vorlegten: In die Sanierung der DDR sind bis jetzt fast 2.000 Mrd € geflossen.

Unklar ist für mich in welcher Währung Honecker rechnete. In Euro, in D-Mark, der Zweitwährung der DDR oder den „Aluchips“ (DDR-Jargon) Mark der Deutschen Notenbank.

Nachtrag:  Der getreue Edition-Ost-Herausgeber hat ein langes Gespräch mit Margot Honecker geführt. Sie hat alles richtig gemacht, die Konterrevolution hat ihr Lebenswerk zerstört. Der Herausgeber steuert die Erkenntnis bei, dass der geschlossene Jugendwerkhof in Torgau ein besseres Erholungsheim gewesen wäre. Schließlich habe er in der Nachbarschaft gewohnt und Insassen hätten ihm das bestätigt.

Dass Frau Honecker Gauck nicht wählen würde, macht sie noch einmal klar: Wohin die Freiheit führe, sähe man ja am hohen Krankenstand der Lehrer in der Bundesrepublik. Ein wahrhaft historisches Dokument!

Siehe auch:

Freya Klier über die DDR-Schule

Horch und Guck, Themenheft Schule

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