Das braune Erbe der DDR

Gepostet am Aktualisiert am

Die Berliner Zeitung berichtet von einer Tagung der Stiftung Aufarbeitung. Da wurden unbequeme Wahrheiten ausgesprochen: Autoritäres Denken, Antipluralismus, Ausländerfeindlichkeit seien ausgeprägt gewesen. Das habe den Rechtsextremismus in der DDR begünstigt.

Fazit: Nicht nur der Osten hat mit dem Rechtsextremismus ein Problem; er hat damit allerdings ein besonderes Problem.

Hoffentlich erschweren die Weißwäscher, Versöhnler und Schlussstrichapologeten eine ehrliche Aufarbeitung des braunen Erbes nicht durch Parolen wie, dass man dadurch „Ostbiographien“ und -Lebensleistungen entwerte. Für Kinder der SED-Kader war Rechtsextremismus ein Weg, sich von den Eltern abzusetzen. Siehe etwa die Zwickauer Terrorzelle.

Siehe auch:

Horch und Guck 72 und Neue DVD

FAZ mit vielen Daten zum Rechtsextremismus in der DDR

Literaturhinweis: Waibel, Harry, Diener vieler Herren: Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR, Frankfurt/M: Peter Lang, 49,80 €

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