Strukturwandel im Südosten Brandenburgs

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Eigentlich könnte die Welt im Südosten Brandenburgs in Ordnung sein. Die Lausitz ist klimatisch begünstigt, sie ist im Sommer wärmer als die meisten anderen deutschen Landschaften und hat mehr Sonnenscheinstunden. Der Tourismus kommt ins Laufen. Es gibt den wunderbaren Spreewald nördlich von Cottbus, die renovierten Schlösser in Branitz und Bad Muskau mit den Parks des genialen Gartenarchitekten Fürst Pückler. Cottbus hat eine angesehene Hochschule, ein erfolgreiches Theater und ein gutes Kunstmuseum. Ein Festival des (mittel-)osteuropäischen Films gibt es, die Stadt ist Karnevals-Hochburg.

Andererseits: Wer über die Autobahn 13 von Berlin nach Dresden fährt, sieht nicht viel von blühenden Landschaften, sondern bringt 100 Minuten öde Überlandfahrt hinter sich. Höchstens zwei Hinweisschilder verweisen auf bemerkenswerte Kuriositäten: Das Tropical Island und den Lausitzring. Den Rest des Beitrags lesen »

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Was einem entgeht, wenn man nur nach rechts guckt

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Wenn man nur AfD, Klimaleugner und Trump im Visier hat, entgeht unseren TV-Schaffenden manch anderes:

  • Die Linksfraktion stimmt gegen die EU-Sanktionen gegen das von einem Genossen regierte Nordkorea. linkspartei.JPG

 

  • Bei der Abstimmung über den Antisemitismusbeauftragten enthält sich die Linkspartei.

Es ging dabei nicht nur um die eher symbolische Schaffung einer neuen Stelle in der Bundesregierung (Die schon ca. drei Dutzend Beauftragte für alles Mögliche hat.) Sondern auch um ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Insbesondere die ausländerrechtlichen Maßnahmen gefallen der Linksfraktion nicht. Man kann durchaus geteilter Meinung sein, ob ein Beauftragter viel zur Lösung des Problems beiträgt, aber muss eine Partei, die ja selbst nicht frei ist vom Antisemitismusverdacht, sich bei der gut gemeinten, aber hilflosen Geste zurückhalten, gleichzeitig aber die großzügige Einwanderung von Judenhassern fördern, die Abschiebung von antisemitischen arabischen Straftätern verhindern? Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, die Rechtsextremismus-Expertin der Sozialisten, beschäftigt die Bundesregierung seit Jahren mit ihren Anfragen zum Ausmaß rechtsextremistischer Straftaten. Sie befürchtet anscheinend, dass das gerade beschlossene Maßnahmenpaket dazu führen wird, eine präzisere Kriminalitätsstatistik zu führen. Bisher werden alle Verdachtsfälle mit antisemitischem oder antizionistischem Charakter als rechtsextreme Taten gezählt. Das hatte unlängst der brandenburgische Ministerpräsident bestätigt.  Dann gibt es noch Straftaten palästinensischer Einwanderer gegen jüdische Einrichtungen, die vor Gericht nicht als antisemitisch gewertet werden.

Das könnte dazu führen, dass das liebgewonnene traditionelle Feindbild von Frau Pau und Genossen, die alten und neuen deutschen Nazis, hinter den aggressiven und gewalttätigen Antisemitismus und Judenhass muslimischer Einwanderer zurücktreten muss.

Propagandasender rbb

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rbb-kontraste
Standbild rbb-Webseite

Eine derartig plump propagandistische Sendung hatte ich bisher nur im DDR-Fernsehen gesehen.

Der rbb produziert das Magazin „Kontraste“. Das war einmal eine hervorragende SFB-Sendung in Sachen Deutschlandpolitik und DDR.

Am 18.1. kam in der Sendung ein Clip von Herrn Markus Pohl über die „Klimaleugner“.

Die Bilder am Anfang lassen ahnen, was kommt: ein vom Wirbelsturm verursachter Verkehrsunfall, auf einer Eisscholle treibende Eisbären.

Für wie blöde hält der rbb seine Zwangsgebührenzahler? Dass die Eisbären-Fotomontage ein Fake ist und Eisbären nicht etwa wegen Klimaerwärmung aussterben, sondern sich stark vermehrt haben, ist an den Aktivisten in Potsdam-Babelsberg vorbei gegangen.

Die „Klimaleugner“ befinden sich natürlich alle in der AfD und sind Rentner. Sie leugnen den „Treibhauseffekt“, obwohl er doch in den Schulbüchern stünde. Sie leugnen den entscheidenden Einfluss des CO2 auf das Weltklima. Sie folgen einem vor Jahren von Exxon geschmierten Wissenschaftler. Der notorische „Klimaexperte“ Lesch, Astrophysiker und laut Klappentext eines seiner Bücher „Unterhaltungskünstler der Astronomie“, eilt von Sendung zu Sendung und erklärt die Psyche der „Klimaleugner“: Das wären alte Männer, denen der Stolz auf eine erfolgreiche deutsche Wirtschaftspolitik kaputt gemacht würde. Diese nämlich, auf wachsender CO2-Emission aufbauend, führe in die Klimakatastrophe.

Dass das ÖR-TV derart ungehemmt agitiert statt informiert und Propaganda im Sinne des Potsdamer Klimafolgenforschungsinstituts betreibt, ist eine Verhöhnung wehrloser Zwangsgebührenzahler.

Wofür steht ÖR-TV-Journalismus noch? Sachlichkeit, Kontroversität, audiatur et altera pars? Was für einen Begriff von Wissenschaft haben die Babelsberger Unbelangbaren?

Nie gehört von den gerichtsnotorischen Fälschungen der IPCC-Daten? Nie gehört von der Nicht-Existenz des Treibhauseffekts? Nie gehört von den Klimastatistiken, die keine signifikantere Erwärmung im Industriezeitalter aufzeigen als im industrielosen Mittelalter, nie gehört von der Problematik der Computermodelle, die nicht evaluiert wurden, nie gehört von der Problematik, eine Weltdurchschnittstemperatur zu messen? Nie gehört von den Irrtümern in den  alarmistischen Prophezeiungen der Klimaforscher?

Der eigentliche Skandal ist nicht der Clip des „Journalisten“ Markus Pohl. Der Skandal ist, dass so etwas im öffentlich-rechtlichen TV gesendet wird. Ohne Widerspruch, ohne einordnende Talkshow, wie sie bei Antisemitismus-Dokus und deutsch-arabischen Liebes-Dokus an der Tagesordnung ist.

Verweis auf nur zwei der zahlreichen Texte im Blog: hier und hier. Mehr unter dem Stichwort „Klimawandel“

Köstlich: Maischbergers Ausgewogenheit

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Screenshot ARD Mediathek

Der österreichische Bundeskanzler Kurz ist für linksgrüne Medien und Politiker/-innen eine Zumutung; regiert er doch mit einer rechten Partei. Seinem Koalitonspartner, dem FPÖ-Vorsitzenden Strache, werden frühere Kontakte zu Rechtsextremisten vorgeworfen.

Bundeskanzler Kurz bringt viel frischen Wind in die verkrustete österreichische Politik, auch bei den Themen Europa und Migration. Das aber interessiert die deutsche ÖR-Journalistin Maischberger weniger. In ihrer Talkshow muss Kurz Rede und Antwort stehen zu den früheren rechtsextremistischen Kontakten seines Koalitionspartners.

Das allein zeigt schon, in welcher Filterblase unsere ÖR-Medienschaffenden leben. Als wenn das nicht schon genug wäre: Aber nein! Frau Maischberger holt sich als Beistand den früheren grünen Bundesminister und ehemaligen Linksextremisten Jürgen Trittin, früher Kommunistischer Bund, eine maoistische Sekte, als Partner für das Kreuzverhör von Sebastian Kurz. Trittin hält sich vergleichsweise zurück; wahrscheinlich ist ihm seine prekäre Rolle bewusster als der anmaßenden Frau Maischberger.

Was Kurz zur Zumutung für linksgrüne Politk und Medien in Deutschland werden lässt, hat ein Mitarbeiter der Berliner Morgenpost zusammengefasst:

„Die Ehe für alle, die er früher ganz akzeptabel fand, hätte der Kanzler jetzt lieber als eingetragene Partnerschaft weiterlaufen lassen. Die Burka ist für ihn plötzlich ein Riesenproblem. Und überhaupt der Islam: „Das Stadtbild in Wien hat sich verändert, wir müssen gegen den politischen Islamismus ankämpfen.

Und dann sind da natürlich noch die Flüchtlinge. „Die Tür nach Europa war offen, die wollen wir schließen“, sagte Kurz zu diesem Thema. Auch er will Fluchtursachen bekämpfen, sieht nur ganz andere, als etwa die UN oder die deutsche Kanzlerin: „Wir müssen ansetzen, wo das Problem liegt: Bei den Schleppern.“ Dazu müsse die EU-Außengrenze geschützt werden. ( Sasan Abdi-Herrle am )

Nachtrag: Alexander Wendt auf Publico über den unverschämten Umgang Maischbergers mit dem österreichischen Bundeskanzler. Er vergleicht mit einer früheren Talkshow mit Angela Merkel.

Nachtrag: Sorgfältig durchgeplant

Volker Kleinophorst erinnert daran, dass in Talkshows nichts dem Zufall überlassen bleibt:

Maischberger-Choreographie
Quelle: Frau Schwachberger und Herr Kurz

Ein unabhängiger deutscher TV-Sender. Eine Utopie?

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Wieso denkt niemand über einen unabhängigen deutschen TV-Sender nach? 

Ist das aussichtslos angesichts des mächtigen Trusts von ARD/ZDF mit ca. 20 TV-Kanälen und ca. 70 Rundfunkstationen und ebenso vielen Internetadressen? Gepampert von der Politik und durch einen Zwangsbeitrag rundumversorgt mit hohen Gehältern und Renten. Die Parteien haben Mitspracherechte, entscheiden über die Besetzung von Führungspositionen, Der Wechsel von den halbstaatlichen Medien zu Kommunikationsjobs in Regierungen funktioniert reibungslos.

In den USA gibt es als Rettungsinsel im Meer der von Mediengiganten betriebenen Kommerzsender ein landesweites unabhängiges Radio, das National Public Radio, zu dem auch TV-Kanäle gehören. Oft werden die Sender von Universitäten betrieben.

Jetzt lese ich, dass es in Polen – man höre und staune – einen unabhängigen, konservativen TV-Sender gibt, an den sich auch die nationalistische Regierung nicht herantraut. Sie verfügt allerdings über die Staatssender. Telewizja Republika ist ein Bezahlsender, der an der Börse notiert ist.

Es gibt zwar bis heute hierzulande die Lokalsenderszene, ein Nischenprodukt, das als Gegenentwurf zum ÖR-Monopol gedacht war, aber nie aus den Kinderschuhen herauskam oder herauskommen durfte.

Es gibt sehr erfolgreiche unabhängige, konservative, rechtsliberale, rechtsalternative Blogs wie Tichys Einblick, AchGut, philosophia perennis, unbesorgt, Michael Klonovsky u. a. Deren Klickraten übertreffen teilweise schon die Online-Auftritte der grünlinken regierungskonformen Medien.

Ob das nicht eine Keimzelle für ein unabhängiges regierungskritisches, nicht-linkes Fernsehen oder eine Streaming-Plattform werden könnte?

Vielleicht wird das hinter den Kulissen schon angedacht und man will nicht im Vorfeld das Störfeuer des ÖR-Giganten, der linken Parteien und der Bundesregierung auf sich ziehen.

Das wäre doch ein zivilgesellschaftliches Projekt, das den Namen verdiente.

ARD-Tagesschau zum Hamas-Tunnel

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Es hat sich inzwischen eigentlich herumgesprochen, wie die „Unbelangbaren“ in den linksgrünen Medien mit Israel umspringen.

Das stört sie nicht im Geringsten. Sie machen so weiter. Sie wissen sich im Einklang mit außenpolitischen Linie der Bundesregierung in Sachen Nahost.

Vor vielen Jahren hatte Günter Wallraff die Methoden der Bild-Zeitung bekannt gemacht. Er hatte unerkannt als Insider in der Kölner Redaktion gearbeitet und erfahren, nach welchen Regeln Nachrichten so formuliert werden mussten, dass sie reißerisch klangen und den Verkauf ankurbelten. Dass dabei Menschen skrupellos bloßgestellt wurden, war den Journalist/-innen egal. Man gab der Geschichte ja nur einen kleinen Dreh.

Der Dauerbrenner der Medien bei Israel ist, den Juden vorzuwerfen, sie würden Gaza beschießen. Auch wenn ein Waffenstillstand vereinbart worden war. Im weiteren Verlauf des „Berichts“ stellt sich dann heraus, dass Israel auf Beschuss der Hamas reagiert.

Jetzt lief das wieder ähnlich: Die israelischen Streitkräfte entdecken einen diesmal besonders langen Tunnel, der unter einem Grenzübergang verlief. (Die diversen Hamas Milizen verbauen in den für Terrorzwecke genutzten Tunnels den Zement, den Israel für den Wohnungsbau liefert.) Das konnte man so auch in objektiv berichtenden Medien lesen. Die Armee ließ den Grenzübergang zwei Tage sperren und zerstörte in dieser Zeit den Tunnel.

Das machen die Tagesschau-Journalisten daraus: „Israel sperrt Grenzübergang“ lautet die Schlagzeile.

Entschuldigung für vielen R- und Tippfehler in der ersten Version. Das kommt davon, wenn schon längst woanders sein müsste, aber noch ganz schnell fertig werden will.

Trump und die Medien

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Nicht dass ich Trump-Fan wäre. Aber wenn ich das Dauerfeuer der ÖR- und Zeitungs-Schaffenden gegen ihn sehe, werde ich misstrauisch.

Inzwischen weiß man auch, dass Vorgänger Obama keineswegs die Lichtgestalt ist, als die er gesehen wird. Er hat die US-amerikanischen Millionenzahlungen an PLO und Hamas noch einmal erhöht, ohne jegliche Auflagen. Er hat seine Umweltbehörde zur Klimaschützer-Zentrale ausgebaut und im Nahen Osten ein schwaches Bild abgegeben.

Bevor ich etwas zu Gunsten Trumps sage, habe ich mir angewöhnt, etwas schlechtes über ihn zu bemerken. Denn ich gelte, wenn ich etwas Gutes über den US-Präsidenten sage, noch viel mehr, wenn es um die AfD geht, sofort als Rechter, dem dann auch schon mal Auschwitz – „Wehret den Anfängen!“ – entgegengehalten wird.

Das erinnert mich an meine erste Zeit in einem Lehrerkollegium in den 80er Jahren. Damals machte eine maoistische Sekte von sich reden, der Kommunistische Bund Westdeutschland, KBW. Eine ansonsten ganz nette Kollegin war 150prozentige KBWlerin. Wenn sie einmal etwas durchaus Akzeptables in der Gesamtkonferenz geäußert hatte und man dazu Stellung nehmen wollte, war es ratsam, als Vorbemerkung den KBW grundsätzlich abzulehnen, wenn man das Wort behalten wollte.

Die Geschichte ging noch weiter: Der Schulleiter, ein Gewerkschafter und SPD-Politiker, verfolgte die Kollegin unerbittlich und schaffte es, dass sie aus dem Schuldienst entlassen wurde. Sie hatte im Unterricht von Simbabwe gesprochen, als der Staat noch Rhodesien hieß, und vor dem Schulgelände Flugblätter an Schüler verteilt. Als sie dann einen Job als Sekretärin gefunden hatte, rief er bei der Firma an…

Was Trump angeht, finde ich jetzt auf der Seite des Deutschen Arbeitgeber Verbandes aufschlussreiche Anmerkungen eines deutschen, zurzeit in den USA lebenden Politikwissenschaftlers. Er erwähnt im Konflikt zwischen Trump und den linksliberalen US-Medien, allen voran CNN, einiges, das so in Deutschland nicht zu lesen ist.

Geburtstagsständchen für den Retter der SED, Dr. Gregor Gysi

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Vera Lengsfeld erinnert daran, dass Dr. Gysi nicht nur der charmante Plauderer in Talkshows ist.

Siehe u. a. auch hier im Blog: Dr. Gysi überbringt Milosevic 1999 die Grüße der PDS

Abbas ist bereit für Friedensverhandlungen?

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Dr. Mahmoud Abbas, Kampfname Abu Mazen, Antisemit und Holocaustleugner, ist sich sicher, dass das EU-Parlament ihm wieder stehend applaudieren, Martin Schulz wieder eine inspirierende Rede gehört haben will und die UNO die xte Anti-Israel-Resolution mit deutscher Zustimmung verabschieden wird:

Er strickte jüngst an der Pallywood-Geschichtslegende weiter: Israel wäre ein koloniales Projekt. Die Juden hätten doch sogar während des Holocausts (Es hat ihn also doch gegeben!) nicht aus Europa weg gewollt. Die Geschichte vom Heiligen Land wäre reine Erfindung. Er wäre bereit für Friedensverhandlungen, für Zweistaatenlösung, für alles, was Frieden bringt.

Auch das ist wieder Geschichtsfälschung. Abgesehen davon, dass arabische Staaten Israel militärisch bekämpft haben und die Vernichtung Israels bis heute im Programm arabisch-palästinensischer Organisationen und Politiker/-innen steht, lässt sich eine mindestens 70jährige Verweigerung von Verhandlungen mit  Israel aufzeigen. Den Rest des Beitrags lesen »