Sprachpolizei

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Zwei Berichte zum Zustand der deutschen Sprache wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten:

Dr. Anja Kühne, Bildungs- und Genderexpertin im Tagesspiegel, findet, dass die Genderisierung der Sprache (Schneider*meister*innen), das Eindringen türkischer Grammatik, z. B. Weglassen von Ortsadverbien: „Isch gehe Schule“, zeige, wie lebendig unsere Sprache wäre und ständig „kreativ“ weiterentwickelt würde.

Korrekter Sprachgebrauch und korrekte Grammatik seien früher den Kindern eingebleut worden.

Der emeritierte Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg hingegen findet in der FAZ den Genderwahn, die reduzierte Grammatik, die Leichte Sprache grässlich und einen Missbrauch.  (Sein Text ist anscheinend außerhalb des kostenpflichtigen Archivs nicht zugänglich. Aber Eisenberg hat in der FAZ zum Thema mehrfach veröffentlicht. Andreas Kilb schreibt aktuell ähnliches dazu. In der SZ hatte Eisenberg im März schon dazu geschrieben.)

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Wie man zum Klimaskeptiker gemacht wird

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Es ist wieder einmal dem unabhängigen EIKE-Institut zu verdanken, dass dieser Bericht ins Deutsche übersetzt wird.

Eine US-Studentin erzählt, wie sie in der Schule, am College und in der Universität die Agitation von Lehrern und Wissenschaftlern über den menschengemachten Klimawandel erdulden musste und sie deswegen immer skeptischer wurde.

Das erinnert mich an die sozialistische Indoktrination in der DDR. Aber das gibt auch Anlass zur Hoffnung. Erfolgreich war die SED damit letztlich nicht.

Die Nazis und die Grünen

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Özdemir und Göring-Eckardt lassen sich in ihrem Kampf gegen die angeblich faschistische AfD ungern übertreffen. Der Grüne Cem Özdemir befürchtet, dass mit dem Einzug der AfD-Nazis ein neues Auschwitz heraufzieht.

Er sollte sich einmal näher mit der Entstehungsgeschichte seiner Partei befassen. Zu deren Gründern gehörten Nazis. Einer der ersten Sprecher war August Haußleiter. Er saß noch Ende der 80er für seine Partei im bayerischen Landtag. Für ihn bedeuteten die Grünen Kontinuität: Schon der Völkische Beobachter schwärmte von der Windenergie. Luise Rinser, die Elogen auf Hitler geschrieben hatte, war 1984 Kandidatin der Grünen bei der Bundespräsidentenwahl.

Auch wenn es heute Wahrscheinlich keine Nazis mehr bei den Grünen gibt, sollten die Funktionäre den Mund nicht zu weit aufmachen. Ihre Umweltthemen finden sich auch bei NPD und anderen rechtsextremen Gruppen. Die großen Umweltverbände haben Vorläufer im „Dritten Reich“.

Erklärt das den Furor der Grünen gegen die angeblichen neuen Nazis im Bundestag, dass die ihnen ihr Lieblingsthema streitig machen könnten? Oder öffnet es den Blick auf neue Koalitionen? Oder die AfD entledigt sich ihrer Nazis, wie es die Grünen ja auch geschafft haben.

Link

Fake-News über Hurrikane

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Was untersuchen eigentlich die Faktenchecker/-innen unserer Qualitätsmedien? Mit Sicherheit nicht untersuchen sie die falschen Berichte im eigenen Haus.

ipcc hurrican
aus: EIKE-Beitrag

Es gibt ausreichend viele Dokumentationen, die besagen, dass es auch beim Thema Hurrikane wenig Belastendes darüber gibt, dass ihre Stärke und Zahl auffällig, gar dramatisch zunähme. Und das von Menschen erzeugte CO2 schuld daran wäre. Sogar der Weltklimarat IPCC, sozusagen der Heilige Stuhl der Klimaretter, formuliert wieder einmal nur sehr vorsichtig, findet kaum Anzeichn oder höchstens schwache Belege. (Vor Wochen galt das auch für „Starkregen“. Obwohl die Statistik des Deutschen Wetterdienst dazu nichts hergab, schwadronierte sogar ein Wetterdienst-Mitarbeiter in Unkenntnis der Statistik seines Amtes im TV von einer Zunahme.) Mit dabei ist Klimaexpertin und Grimme-Preisträgerin Dunja Hayali.

 

In dem nachfolgend verlinkten Beitrag des unabhängigen Klima- und Energie-Instituts EIKE gefällt mir nicht zuletzt ein Satz gut: Es wird von Forschungen zur Entstehung von Hurrikanen berichtet. Es herrsche Unkenntnis über ihre Entstehung. Nichts deute darauf hin, dass sich in absehbarerer Zeit daran etwas ändert. Dann steht in Klammern: das lässt nebenbei auch einige Erkenntnisse über die Qualität von Klimamodellen zu.

Fake News über Hurrikan Irma von FAZ, FOCUS, Deutschlandfunk, bis hin zu Levermann (PIK) und M. Latif

 

Martin Schulz und die Zahlen

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SPD gender paygap

 

Da Martin Schulz glücklicherweise keine Chancen hat, Bundeskanzler zu werden, gewinnt er Zeit, sich besser zu informieren.

Z. B. in diesem Blog

 

Der dazu passende rührende Tweet, der auch nicht richtiger ist.

schulz genderpay

In Brandenburg: Ein Nazi als Pfarrer?

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Bloß nicht langweilen: mutiger, kantiger, mutiger, auffälliger, relevanter. Mit diesen Sprüchen präsentiert sich der rbb neuerdings. Auf jeden Fall sind seine Programmtrailer lauter und knalliger geworden.

Von rbb-aktuell kann man das nicht sagen. Es bleibt beim Üblichen: Kuchen backen für Geflüchtete, Bashing für die AfD.

Am Sonntag z. B. in brandenburg-aktuell um 19 Uhr 30. Es geht um die Pfarrgemeinde Ihlow in Ostbrandenburg, 30 Kirchenmitglieder. Einige sind seit langem empört, dass ihr Pfarrerehepaar anscheinend AfD-nah ist. Der Wortführer der fünf Ihlower Christen sagt, was ihn befremdet: Die Pfarrersleute fordern eine Begrenzung der Einwanderung aus muslimischen Ländern und wenden sich gegen die rechtspopulistische Auffassung des Pfarrerehepaars, die Schutzsuchenden sollten in ihrer Heimatregion, in ihrem Kulturkreis untergebracht werden. Eine Position, die, wie der Sprecher der Unzufriedenen sagt, auch die von Herrn Gauland wäre.

Das wollen er und seine Mitstreiter/-innen in Ihlow, in ihrer Kirche, nicht dulden.

Der evangelische Superintendent kommt zu Wort und erklärt, dass die Vorwürfe gegen die beiden Pfarrersleute sowohl innerkirchlich als auch von außen überprüft worden wären und sich als unzutreffend erwiesen hätten.

Die Lösung des Kirchenamtes: Die Kirchengemeinde Ihlow gehört jetzt vorerst zu einem anderen Kirchensprengel.

So weit ist die Berichterstattung dem Rundfunkgesetz entsprechend ausgewogen. Dann kommt der Knaller: „Doch 14 andere Dörfer bleiben bei dem Pfarrerehepaar„, sagt die rbb-Mitarbeiterin.

Was stimmt denn nun? 4-5 Protestanten in Ihlow, wie der Kirchenbeamte sagt, oder 15 protestierende Kirchengemeinden, wie es die Reporterin des rbb vermutet?

Link (wahrscheinlich nur sehr kurzzeitig aufrufbar)

 

Die Partei, die ich wählen würde

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Ich muss Briefwahl machen, daher habe ich gerade den Wahlakt vollzogen und den Umschlag in den Briefkasten geworfen. Eine Partei, die mich überzeugt, gibt es diesmal nicht. Ein Programm, das mir aber gefallen würde, ist hier verkürzt wiedergegeben:

  • Die Flüchtlingszuwanderung bleibt ein dauerhaftes Problem. Sie führt zu erheblichen, dauerhaften Belastungen der öffentlichen Haushalte. Stattdessen kandidieren Parteien, die jeden, der das ausspricht und gar eine Obergrenze fordert, als fremdenfeindlich oder als Nazi denunzieren. Sie überlassen das Thema der AfD
  • Deutschland muss einen weitaus größeren Teil seiner Wirtschaftsleistung für Sicherheit und Verteidigung aufwenden. Stattdessen kandidieren Parteien, die die russische Aufrüstung weichzeichnen, die von Aggression der NATO, von der Bedrohung Russlands durch ein Bundeswehr-Bataillon im Baltikum reden
  • Die europäische Einigung kann nur weitergeführt werden, wenn jeder Mitgliedstaat die volle Verantwortung für seine Wirtschaftspolitik übernimmt und die EZB nicht länger verschuldete Staaten finanziert. Eine Fortsetzung der Verteilung der Schulden einzelner Staaten auf finanzstarke EU/Euro-Länder darf es nicht geben. Ein Ausbau der derzeitigen Aufweichung von Stabilitätskriterien, z. B. durch noch mehr EU-Zuständigkeiten für Wirtschafts- und Finanzpolitik ist zu verhindern. Stattdessen gibt es Parteien, die unkritisch von mehr Europa reden
  • Ob der Staat zu wenig investiert, ist umstritten. Die Staatsausgaben sind in der vergangenen Legislaturperiode erheblich ausgeweitet worden. eine Zurückhaltung bei Investitionen ist nicht feststellbar. Angesichts der zu erwartenden  Belastungen durch die Kosten für Migranten und die Folgen des demographischen Wandels ist zur Vorsicht zu raten. Stattdessen gibt es Parteien, die fordern: Mehr Geld für Schulen, mehr Geld für Kinder, mehr Geld für Renten, für neue Renten, für Zusatz- und Solidarrenten
  • Bei der Einkommensteuerbelastung sollte im mittleren Bereich eine Entlastung stattfinden. Jedoch sollte es im oberen Bereich keine Steuererhöhung geben. Gewinne von Einzelunternehmern und von Personengesellschaften unterliegen der Einkommensteuer. eine Erhöhung ist anreizfeindlich. Im Bereich der Unternehmenssteuern gehört Deutschland zu den Ländern mit höchster Belastung.
  • Zum Thema Ungleichheit: Das deutsche Steuer und Transfersystem bewirkt einen starken Ausgleich zwischen ärmeren und besser verdienenden Bevölkerungsschichten. Alarmistische Medienberichte über wachsende Armut und Ungleichheit entsprechen nicht den Tatsachen. Einkommensungleichheit ist in Deutschland im internationalen Vergleich gering und ist in den vergangenen Jahren kaum gewachsen. Wirklich arm sind 3,9 der Bevölkerung. Sie können sich bei neun grundlegenden Ausgaben – wie zum Beispiel das Heizen oder ein Telefon – mindestens vier nicht leisten können. Im EU-Schnitt ist der Anteil doppelt so hoch. Statt noch mehr Umverteilung braucht es gut Bildung und berufliche Qualifikation. Stattdessen gibt es Parteien, die von wachsender Armut, überall Flaschen sammelnde Rentner sehen und neue Renten, Rentenerhöhung, Solidar- und Zusatzrenten fordern und noch mehr Umverteilung und Alimentation durch den Staat. Das Renteneintrittsalter sollte mit der statistischen Lebenserwartung gekoppelt werden

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DDR-„Seenotrettung“ in der Ostsee

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Einer, der dabei war, hat seine Erinnerungen aufgeschrieben: Wolfgang Rätzer, Mayday. Seenotretter über ihre dramatischsten Einsätze.

Über 4.000 Schutzsuchende wurden verhaftet, 174 kamen zu Tode. Die DDR-Seenotretter, widerwillig von der SED auf Grund internationaler Regelungen geschaffen, wurden vor einem Notfalleinsatz vom MfS kontrolliert. Das dauerte 20 Minuten.

Autor Wolfgang Rätzer verzichtete darauf, Kapitän in der Handelsschifffahrt zu werden, deshalb ging er zur Seenotrettung.

Seiner Lebensleistung als DDR-Bewohner zolle ich mehr Respekt als der eines Linken-Politikers Thomas Nord.

Mehr bei Spiegel Online

Bertelsmann Education Group gibt bekannt

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Eigentlich wollte ich gerade fragen, wo die neueste Bertelsmann-Studie bleibt. Schon seit einer Woche gibt es keine neue Bertelsmannstudie. Denkste! Kurz bevor ich mit dem Schreiben anfange, höre, sehe, lese ich: Es gibt eine neue Bertelsmannstudie! Was haben die Meinungsforscher herausgefunden? Zu wenig Computer in den Schulen. Zu wenig Lehrer setzen sie ein. Schüler wollen mehr Computer. Zu wenig W-LAN in den Schulen. Zu wenig EDV-Support. Die Chancen des besseren Lernens mit Computern werden nicht genutzt.

Kein Wunder: Bertelsmann ist geschäftlich in Digitalem Lernen engagiert: Bertelsmann Education Group

 

Für uns im Bundestag: Thomas Nord

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Unter den zahlreichen IMs und MfS-Offizieren, die die Parlamente der neuen Bundesrepublik bevölkern, gilt Thomas Nord als weißer Rabe. Er ist nämlich bekennender IM. Er steht zu seiner Vergangenheit als Stasi-Spitzel bei der Volksmarine und in einem Jugendclub. An beiden Orten hat er Menschen denunziert, natürlich im Willen, ein guter Kommunist zu sein und Schaden von seiner Heimat abzuwenden. Ob er jemandem wirklich geschadet, weiß er nicht. Er hatte es ja, nach eigener Aussage, nicht in der Hand, was die Obrigkeit aus seinen Informationen gemacht hat.

Heute ist er allseits beliebter und geachteter Brandenburger MdB.

Ob die „echten Nazis“, die laut SPD-Vize und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und TV-Komiker Böhmermann demnächst auch die Chance erhalten, beliebte und geachtete, Politiker zu werden?